Eltern bei Einkaufsschulung - Spezieller Blick auf Kinderlebensmittel
Obst die gesündere Alternative

Diplom-Ökotrophologin Kristina Heinzel-Neumann ging an den Regalen auf Sinn und Unsinn von Kinderlebensmitteln ein. Bild: hfz
Lokales
Bärnau
03.12.2014
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"Sechs Wege zur kindgerechten Ernährung und Bewegung" lautet der Titel der Einkaufsschulung, an der sieben Eltern mit ihren Kindern aus dem Kinderhaus "Unsere kleine Welt" teilnahmen. Diplom-Ökotrophologin Kristina Heinzel-Neumann beschäftigte sich mit "Sinn und Unsinn von Kinderlebensmitteln" und gab wertvolle Tipps zu gesünderen Alternativen.

Die Reise durch den Supermarkt startete bei den Frühstücksflocken. Oft seien die Portionsangaben zu klein berechnet und somit die Tageshöchstmenge an Zucker mit einer realistischen Kinderportion bereits gedeckt. Das Forschungsinstitut für Kinderernährung in Darmstadt empfiehlt das "Optimix-Müsli" bestehend aus 20g Getreideflocken, 10g ungesüßten Flakes, 60g Obst und 125ml Milch pro Kinderportion.

Bei den Kindermilchprodukten würden die Portionsgrößen ebenfalls zu klein berechnet. Die gesündere Alternative sei Naturjoghurt mit frischem oder tiefgekühltem Obst. Im Wurstregal wurden die Eltern bei Kinderwurstprodukten mit "Gesicht" fündig. Diese Produkte seien zusätzlich mit Mineralstoffen angereichert, was unnötig ist. Normale Wurst- und Fleischprodukte für Erwachsene sind auch für Kinder in kindgerechten Portionen sinnvoll. Bei den Süßigkeiten empfahlt die Referentin maximal eine Kinderportion am Tag".
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