Feuerwehrhaus wird teurer

Lokales
Bärnau
22.01.2015
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Die Knopfstadt hat wohl zu wenig Schulden. Jedenfalls reicht es nicht, dass die Fördersumme für den Breitbandausbau über 80 Prozent steigt.

Beim Weg zum schnellen Internet will Bürgermeister Alfred Stier so schnell nicht nachgeben. In seinem Bericht bei der Stadtratssitzung teilte Stier mit, dass es bei der Förderung von 80 Prozent bleiben soll. Ein höherer Fördersatz sei auch mit Hinweis auf die zu geringe Pro-Kopf-Verschuldung abgelehnt worden. "Das kriegen wir schon noch hin", merkte Stier dazu an, wobei offen blieb, ob er die Verschuldung oder die Förderhöhe meinte.

Heizwerk geht in Betrieb

In seinen Ausführungen ging Stier auf wichtige Termine in diesem Jahr in der Knopfstadt ein. So wird bereits in dieser Woche das neue Heizwerk in Betrieb genommen und den Schulbereich mit Wärme versorgen. Ebenfalls in dieser Woche, am heutigen Donnerstag, steht dann die Gründung der IKom Stiftland auf dem Programm. Die Gemeinschaft soll die Interessen der Kommunen unterstützen. Der Sitz der Ikom, so Stier, werde in Bärnau sein. Als Geschäftsführer konnte sich der Bürgermeister den Stadt-Mitarbeiter Wolfgang Kaiser vorstellen. Wenig Diskussion gab es im Gremium zur Jahresrechnung für 2013. Dort findet sich ein Fehlbetrag von rund 40 000 Euro. Diese Summe wird aus der allgemeinen Rücklage entnommen.

Christoph Weigl (CSU) berichtete von der Arbeit des Rechnungsprüfungsausschusses, der erstmals an mehreren Tagen dieser Aufgabe nachgekommen war. "Es hat keine Beanstandungen gegeben". Aufgefallen seien aber die hohen Stromkosten bei der Kläranlage. Das Thema sollte in einer Sondersitzung behandelt werden, so die Anregung. Dem Wunsch von Johannes Dill (SPD) den Punkt "Feuerwehr Schwarzenbach" in den öffentlichen Teil zu verlegen wollte der Stadtrat mehrheitlich (CSU/Junge Wählergemeinschaft) nicht nachkommen.

40 000Euro nachgelegt

Auf Nachfrage konnte Stier jetzt das Ergebnis der Beratung mitteilen. Für die Realisierung des neuen Feuerwehrhauses sind die Kosten gestiegen. Die Summe konnte die Feuerwehr alleine nicht auffangen. Der Stadtrat hat deshalb noch einen Zuschuss von 40 000 Euro bewilligt. Für das Bauvorhaben wurden bereits 100 000 Euro bereitgestellt.
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