Geschichtspark arbeitet mit vielen Universitäten
Campus für Bärnau?

Über die Neuausrichtung des Geschichtgsparks Bärnau diskutierten (von links) Georg Sollfrank, Alfred Wolf, Stefan Wolters, MdB Reiner Meier und Bürgermeister Alfred Stier. Bild: hfz
Lokales
Bärnau
02.07.2015
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Für die neuesten Pläne des Geschichtsparks haben Bürgermeister Alfred Stier, Archäologe Stephan Wolters und Alfred Wolf vom Verein "Via Carolina" den Bundestagsabgeordneten Reiner Meier mit ins Boot geholt. Wolters erklärte dem Abgeordneten, wie sich der Geschichtspark zur grenzüberschreitenden, wissenschaftlichen Bildungseinrichtung entwickle. Gleichzeitig sei geplant, der Region mehr Hinterland zu geben - in Zusammenarbeit mit Tachov und mittels touristischer Vermarktung der "Goldenen Straße".

Reiner Meier lobte die Entscheidung, dieses Kleinod weiter voranzutreiben. Immerhin wurden seit der Eröffnung 45 000 ehrenamtliche Stunden geleistet. "Dieses Engagement kann man nie groß genug herausstellen", freute sich Meier zu hören, wie einige wenige freiwillige Helfer ein bundesweit einmaliges Projekt eigenständig betreuen und vorwärtsbringen.

"Wir sind inzwischen der größte archäologische Geschichtspark in Deutschland", so Wolters nicht ohne Stolz, der sich für Bärnau durchaus einen kleinen Campus vorstellen kann. Zusammenarbeit gebe es bereits mit den Universitäten Bamberg und Pilsen, Marburg habe Interesse. Es gab bereits Tagungen in Wien, Budapest und Dublin. Bärnau sei mit dem deutschen Museumsbund in Kontakt.

Zahlreiche Studenten kämen regelmäßig zu Projektarbeiten vor Ort. Eine Besonderheit ziehe zudem internationale Besucher an: Die Führungen könnten dank sprachkundiger Gästeführer auf Deutsch, Tschechisch, Englisch, Französisch und Italienisch angeboten werden.
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