"Gewinn" für die Jugend

Lokales
Bärnau
18.02.2015
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Die Interessen der Jugend sind in der Knopfstadt ein wichtiges Thema, zumal am 18. Juli der Kreisjugendtag im Ort stattfinden wird. Der Veranstaltungserlös hat den Stadtrat heute schon beschäftigt. Der "Gewinn" soll gerade den Jugendabteilungen der Vereine zugutekommen.

Bei der Sitzung in der vergangenen Woche nahm das Gremium Rücksicht auf die Anträge der Jugendbeauftragten. Damit die nicht bis zum Ende der Tagesordnung warten mussten, wurden die entsprechenden Punkte vorgezogen.

Beraten wurde über eine Verteilung der möglichen Einnahmen des Kreisjugendtages, der am 18. Juli in Bärnau stattfinden wird. Laut Vorlage sollte dieser "Gewinn" den teilnehmenden Vereinen zukommen. Auf Vorschlag der Jugendbeauftragten im Stadtrat, Johannes Dill (SPD) und Marco Donhauser (JWG), wurde der Antrag dahingehend "verfeinert", dass der Erlös speziell für die Jugendarbeit der teilnehmenden Vereine eingesetzt werden soll. Die Verteilung nehmen einmal die Jugendbeauftragten vor, zu denen noch Karina Schwägerl gehört. Der Vorschlag wurde einstimmig angenommen.

Allwetterplatz für alle

Die Jugendbeauftragte hatte noch um die Öffnung des Allwetterplatzes der Grundschule für die Allgemeinheit gebeten. Die Schulleitung ist mit diesem Vorhaben einverstanden. Und auch im Stadtrat herrschte Zustimmung. Jetzt soll die Verwaltung zusammen mit der Schulleitung und den Jugendbeauftragten die Regeln für eine Benutzung ausarbeiten.

Miete erlassen

Aufgeschlossen gab sich der Stadtrat weiter dem Anliegen des Vereins "Wir im Bärnauer Land". Der Verein ist offiziell Pächter des Saals im ehemaligen Schloss sowie eines Stadels am Göttlitzweg. Die Räume im ehemaligen Kindergarten werden allerdings schon lange nicht mehr durch den Verein genutzt, und im Stadel werden Gerätschaften für das Marktspectaculum gelagert, die eigentlich der Stadt gehören.

Gerade der Saal sei von anderen Vereinen als Ausweichraum für die Turnhalle genutzt worden, schilderte Alfred Wolf (JWG) in seiner Funktion als Vorsitzender des Vereins "Wir im Bärnauer Land". Obwohl nicht mehr Nutzer, ist der Verein für Pacht, Mieten und Nebenkosten zuständig. Und hier ist 2012 eine Summe von 750 Euro aufgelaufen, die bislang bei der Stadtkasse noch nicht eingegangen ist. Den Stadtrat bat der Verein um den Erlass der Summe, was vom Gremium großzügig akzeptiert wurde. Bis heute allerdings hat der Verein das Mietverhältnis nicht gekündigt. Alfred Wolf wurde nahegelegt, diesen Schritt doch endlich nachzuholen.

Mehr Zuschuss für Schützen

Entgegenkommen zeigte das Gremium auch gegenüber der Schützengesellschaft "Tell". Zur Verbesserung des Vorplatzes am Schützenhaus erhält der Verein den üblichen Investitionskostenzuschuss von zehn Prozent der Bausumme. Nachdem der Platz auch für die Durchführung des Bergfestes mit gebraucht würde, bat der Verein um weitere zehn Prozent. "Das ist fair", stellte sich Christoph Weigl (CSU) hinter die Bitte. Schließlich komme diese Ausgabe dem traditionellen Bergfest zugute. Hubert Häring (CFWG) und Gottfried Beer (SPD) sahen dies genauso. Die Schützen erhalten somit 20 Prozent der Baukosten, maximal aber 2000 Euro. Den Vorschlag von Hubert Häring, auf 30 Prozent aufzustocken unterstützten nur er selbst und Rudolf Schmid (CFWG).

Bei der Sitzung berichtete Stier auch von einem Antrag des Elternbeirats der Schule, der um eine Renovierung der Toiletten in dem Schulgebäude bittet. Seit dem Bau vor 43 Jahren sei hier nichts mehr unternommen worden. Jetzt würden Angebote eingeholt, teilte der Bürgermeister mit. Dann solle der Antrag im Stadtrat behandelt werden.
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