Gott ist die einzige Absicherung

Pater Klaus Kniffki am Altar vor der Steinbergkirche. Bild: kro
Lokales
Bärnau
16.07.2015
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De Messe beim Bärnauer Bergfest zieht immer noch viele Gläubige an. Bei der Votivwallfahrt zum Steinberg forderte Pater Kniffki, unerschrocken für den Glauben einzutreten.

In idyllischer Landschaft vor der Wallfahrtskirche am Steinberg feierten die Gottesdienstbesucher am Sonntag die Heilige Messe anlässlich des 228. Bergfestesö. Der Steyler-Pater Klaus Kniffki konnte dazu neben Bürgermeister Alfred Stier und einigen Stadträten auch die Kommunionkinder willkommen heißen.

Zum 228. Bärnauer Bergfest hätten sich die Menschen an diesem "denk- und ehrwürdigen Ort" versammelt, betonte der Geistliche. Musikalisch wurde der Gottesdienst, wie auch in den Jahren zuvor, von den Grenzlandbuam unter der Leitung von Günther Freundl sehr feierlich umrahmt.

In seiner Predigt ging der Geistliche, der 18 Jahre lang als Missionar in der Republik Moldau gewirkt hatte, auf das Tagesevangelium ein, das besage, nicht alleine, sondern mindestens zu zweit oder in einer Gruppe für den Glauben unterwegs zu sein. "Wir vertrauen auf Gott", so der Pater. Denn Gott sei die einzige Absicherung - und dies schon seit mehr als 2000 Jahren.

Auf Gott vertrauen

Wie habe Jesus immer wieder gesagt? "Wo zwei oder die in meinem Namen zusammen sind, bin ich mitten unter ihnen." Man könne auf kindliche Art wieder lernen, auf Gott zu vertrauen, denn ohne Gott fehle uns etwas. Mit Gott hingegen sei das Leben gelassener, ja freier. Pater Klaus zitierte einen Psalm: "Werft eure Sorgen auf den Herrn, und er wird euch helfen."

Ein mutiger Christ und Katholik, so der Pater, sei jedoch, auch in der heutigen Zeit, nicht unbedingt gerne gesehen. Oft spüre man die Feindseligkeit anderer. Um so wichtiger sei es, unerschrocken für den Glauben einzutreten. Abschließend forderte er alle auf, für Gott unterwegs zu sein: "Geht, ihr seid gesalbt. Dank sei Gott."
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