Häring vertritt die Senioren

Lokales
Bärnau
15.07.2015
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Der Rückzug von Josef Zant war ein "Paukenschlag", die Neubesetzung eher unspektakulär: Hubert Häring wurde einstimmig als Seniorenbeauftragter gewählt.

Überraschend hatte Josef Zant vor rund einem Monat das Amt des Seniorenbeauftragten aufgekündigt. Bei der Stadtratssitzung am vergangenen Freitag nahm das Gremium formell den Rücktritt zur Kenntnis. Um weiter über ein "Sprachrohr" sowie eine Interessenvertretung für die älteren Mitbürger zu verfügen, hatte der Stadtrat über einen Nachfolger zu beraten. Bürgermeister Alfred Stier sprach sich hier für Hubert Häring von den Christlich Freien Wählergemeinschaft aus.

Ohne Diskussion blieb der Vorschlag in der Stadtratsrunde. Bei der Abstimmung sprach sich das Gremium geschlossen für Hubert Häring aus, der enthielt sich natürlich der Stimme. Den Posten des Stellvertretenden Seniorenbeauftragten wird weiter Engelbert Träger (CSU) ausüben. Bei der Sitzung beschäftige sich das Gremium weiter mit dem Parkplatz beim Friedhof. Die CFWG hatte beantragt, diese Fläche asphaltieren zu lassen. "Bei Regen bilden sich Pfützen, bei trockenem Wetter wird von Fahrzeugen oder auch vom Wind Staub aufgewirbelt", so die Begründung für den Antrag.

Rund 1100 Quadratmeter

Laut Bürgermeister Alfred Stier handelt es sich um eine rund 1100 Quadratmeter große Fläche. "Der Antrag ist sinnvoll", bestätigte Stier. Allerdings sollte sich der Bau- und Werkausschuss zunächst vor Ort umsehen. Auch werde es wohl nicht mehr zu einer Realisierung in diesem Jahr kommen, nachdem im Haushalt keine Mittel dafür vorgesehen seien.

Stier gab zu bedenken, dass die Kosten in die Kalkulation der Friedhofsgebühren einfließen könnten. "Der Parkplatz ist allgemein zugänglich und kann auch von den Besuchern des Geschichtsparks genutzt werden, wandte sich Häring gegen die Umlegung auf die Gebühren. Der Stadtrat sprach sich für eine Asphaltierung im nächsten Jahr aus. In seinem Bericht als Bürgermeister vermeldete Stier eine positive Reaktion des Landratsamtes zum Haushalt der Knopfstadt. Gelobt wurde dabei sogar der niedrige Schuldenstand im Vergleich mit anderen Gemeinden in dieser Größe in Bayern. "Wir haben alles richtig gemacht", folgerte Stier aus diesem Schreiben. Ausführlich beschäftigen will sich der Stadtrat in seiner September-Sitzung mit dem Thema Hallenbad. Dabei soll dieses Treffen wieder an einem Donnerstag stattfinden. Frühester Termin wäre der 17. September.
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