Im kommenden Jahr 25. Fachtagung der Archäologen - Über 40 Wissenschaftler erwartet
Geschichtspark im Zentrum der Forschung

Rund 50 Wissenschaftler aus Ostbayern, Böhmen und Oberösterreich wollen im Juni 2015 eine Fachtagung im Geschichtspark in Bärnau abhalten. Eine Arbeitsgruppe beschäftigte sich jetzt schon mit der Vorbereitung dieser Veranstaltung. Im Bild (von links): Stefan Hanöffner (Kreisarchäologe Deggendorf/Straubing), Stefan Wolters, Ondrei Chvojka, Milan Metlicka, Dr. Chytracek, Dr. Silvia Codreanu-Windauer, Dr. Schmotz, Dr. Ludwig Husty, Dr. Ruth Sandner, Dr. Benjamin Zeitler. bild
Lokales
Bärnau
12.11.2014
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Der Geschichtspark ist als archäologisches Freilandmuseum nicht nur ein Ausflugsziel für Gäste aus nah und fern. Vielmehr rückt es auch immer mehr in den Fokus der internationalen Wissenschaft und insbesondere der Archäologie. So wird im nächsten Jahr die Archäologische Arbeitsgemeinschaft Ostbayern/West- und Südböhmen und Oberösterreich ihre 25. Fachtagung im Geschichtspark durchführen.

Dabei soll der Geschichtspark auch inhaltlich im Zentrum des Archäologentreffens stehen. Unter dem Titel "Gebaute Vergangenheit, Rekonstruktion archäologischer Befunde im Spannungsfeld zwischen Wissenschaft und Event" werden sich im Juni 2015 über 50 Fachleute mit diesen Typ eines archäologischen Freilandmuseums beschäftigen. Um dieses Ereignis entsprechend vorzubereiten, traf sich nun eine Arbeitsgruppe im Geschichtspark.

Unter der Federführung von Dr. Silvia Codreanu-Windauer und Dr. Ruth Sandner vom Landesamt für Denkmalpflege in Regensburg trafen sich Stefan Hanöffner und Dr. Schmotz, Kreisarchäologie Deggendorf, der Kreisarchäologe aus Straubing-Bogen, Dr. Ludwig Husty, Milan Metlicka vom Westböhmischen Museum, Ph.D. Ondrej Chvojka vom südböhmischen Museum und PhDr. Miloslav Chytrácek vom Archäologischen Institut aus Prag, um den inhaltlichen Rahmen der Veranstaltung abzustecken. Ziel soll es sein, im Fachkreis der Archäologen, sowohl aus der praktischen Denkmalpflege wie auch aus musealen und universitären Einrichtungen, einen Konsens zur wissenschaftlichen Einordnung solcher Freilandmuseen wie dem Geschichtspark zu erreichen. Im Anschluss daran soll der wissenschaftliche Diskurs mit einer Publikation der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Der Wissenschaftliche Leiter des Geschichtspark, Stefan Wolters, freute sich, dass der Geschichtspark in der Wissenschaft wahr- und ernstgenommen wird. Dies belege sehr deutlich, mit welch hohen Qualitätsansprüchen der Geschichtspark umgesetzt wurde. Gerade durch solche Tagungen werde Bärnau noch mehr ins Zentrum der Forschung rücken. Dabei ist sich Wolters sicher, dass dies erst der Beginn mehrere archäologischer Fachtagung in Bärnau ist.
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