In der Knopfstadt ist das größte mittelalterliche Freilandmuseum entstanden - Neue Projekte in ...
Vor wichtigen Weichenstellungen

Der Geschichtspark steht vor wichtigen Weichenstellungen. Bei einem Besuch sicherten Bezirkstagvizepräsident Lothar Höher und Bezirksrat Toni Dutz ihre Unterstützung zu. Mit im Bild Alfred Wolf, Stefan Wolters und Bürgermeister Alfred Stier Bild: awo
Lokales
Bärnau
14.09.2015
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Der Geschichtspark Bärnau-Tachov steht vor wichtigen Weichenstellungen für die Zukunft. Bei einem Besuch in der Knopfstadt ließen sich Bezirkstagvizepräsident Lothar Höher und Bezirksrat Toni Dutz aus erster Hand über anstehende Projekte informieren, mit dabei auch Bürgermeister Alfred Stier.

Der wissenschaftliche Leiter, Stefan Wolters, und der Vorsitzende des Trägervereins Via Carolina e.V., Alfred Wolf, stellten die einmalige Mannschaftsleistung der vergangenen Jahre heraus. Ein vereinsgetragenes Projekt mit einer Leistung von mehr als 50 000 Arbeitsstunden, mehr als 600 Mitgliedern und 160 Mittelalterdarstellern aus ganz Deutschland, Tschechien, Österreich und der Schweiz hat in der Museumslandschaft große Beachtung gefunden. Erfreut zeigte sich Stefan Wolters über die Kooperation mit der Universität Bamberg noch intensiviert werden soll. Dass nicht nur Schulen der Region, sondern auch darüber hinaus das erlebnispädagogische Angebot nutzen, zeige, dass man auf dem richtigen Weg sei. Hier erweise sich vor allem die Kooperation mit "Learning Campus" sehr positiv.

Vorsitzender Alfred Wolf zeigte sich zunächst begeistert von seinem Team. Es sei außergewöhnlich, was hier erbracht wurde und immer noch erbracht wird. Das größte mittelalterliche archäologische Freilandmuseum Deutschlands ist in der Knopfstadt entstanden. Seit einem Jahr sei der Verein mit Stefan Wolters in Vorbereitung neuer Projekte, die die Einrichtung nachhaltig weiterentwickeln werden. In wenigen Wochen werde man die Plänen vorstellen. Bezirkstagvizepräsident Lothar Höher bezeichnete den Geschichtspark als eine wertvolle Bereicherung für die Region und als Brückenkopf zu den tschechischen Nachbarn.

Bezirksrat Toni Dutz kündigte an, den Geschichtspark bei den weiteren Vorhaben zu unterstützen und im Bezirkstag die Bedeutung des Projektes für die Oberpfalz herauszustellen.
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