Jetzt Erfahrungen sammeln

Lokales
Bärnau
19.01.2015
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Die Tourist-Information der Knopfstadt hängt noch in der Luft. Einen Folgevertrag gibt es nicht. Allerdings hat der Stadtrat schon Weichen gestellt - und will das Knopfmuseum wieder selbst betreuen.

Die Christlich Freie Wählergemeinschaft mit Hubert Häring an der Spitze hatte einen Antrag formuliert, der erstaunlicherweise für eine unaufgeregte Diskussion sorgte. Geschlossen billigte das Gremium eine Rückübertragung der Zuständigkeit des Knopfmuseums vom Verein Via Carolina auf die Stadt. Eine Enthaltung kam lediglich von Stadtrat Alfred Wolf (Junge Wählergemeinschaft), der auch Vorsitzender des Vereins ist. Die Ausgaben für die Tourist-Information, aber auch der Umfang der Aufgaben hatten in den vergangenen Monaten zu engagierten Diskussionen geführt. Der Verein Via Carolina, dem die Aufgabe bis Ende 2014 übertragen worden war, hatte für die intensive Arbeit mehr Geld gefordert. Zwar hatte der Stadtrat dann das Budget angehoben, nicht aber auf die vom Verein gewünschte Summe.

Gemeinsame Werbung

Mit dem CFWG-Antrag wurde nun eine erste Korrektur vorgenommen, die auch Bürgermeister Alfred Stier unterstützte. "Wir haben eine gute Kraft", begründete Häring den Antrag. Zudem würde auch der Knopfverband dahinter stehen. In seinen Ausführungen ging Häring unter anderem auf die zurückliegende Museumsnacht ein, bei der erstmalig ein Eintritt erhoben worden war. Künftig sollte darauf wieder verzichtet werden. Alfred Stier versicherte sich einmal mehr als "dynamischer Bürgermeister", der auch zu Korrekturen bereit sei. Durch den Verein sollte aber weiter eine gemeinsame Werbung erfolgen, ergänzte Stier den Beschlussvorschlag. Diese Entscheidung werde keine Auswirkungen auf das Budget für den Verein Via Carolina haben, so Stier.

Ohne Vorgabe startete der Bürgermeister am Donnerstag auch die Diskussion über die Nutzungsgebühren für die neue Turnhalle. "Ich wollte da zunächst den Stadtrat fragen!" Und aus dem Gremium wurden verschiedene Vorschläge, etwa über Kosten oder Staffelung vorgebracht. Im Vordergrund stand die Höhe der Kosten für den Hallenbetrieb. Hier gebe es noch keine Erkenntnisse, wusste Stier. Der Bürgermeister regte deshalb an, in diesem Jahr Erfahrungen zu sammeln. So lange will die Stadt an der bestehenden Regelung festhalten. Danach brauchen Bärnauer Vereine für die Benutzung nichts bezahlen. Freilich werden für Sonderveranstaltungen, mit Ausschank, weiter Gebühren fällig. Das Gremium sprach sich hier für 250 Euro aus. Bei Veranstaltungen mit sozialem oder caritativem Hintergrund, so eine Anregung von Johannes Dill (SPD), sollte eher nur eine Summe zur Deckung der Unkosten erhoben werden.

Für externe Vereine 10 Euro

Falls die Turnhalle frei ist, kann sie auch von externen Vereinen genutzt werden. Hier legte der Stadtrat einen Betrag von zehn Euro je Hallenstunde (45 Minuten) fest. Hubert Häring erschien dieser Ansatz zu hoch. Er stimmte gegen diesen Passus. In einem Jahr will der Stadtrat erneut über die Hallengebühren beraten.
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