Jugendförderpreis geht an Alpenverein - Anerkennung auch für "Instrumentenkarussell" und Umfrage
Bouldern, Fragebögen und Blasmusik

Mit dem Musikantengruß bejubelten die Mitglieder der Großkonreuther Blasmusik den zweiten Platz beim Jugendförderpreis. Rechts im Bild die Sieger von der Sektion Karlsbad des Alpenvereins, links der Jugendrat Tirschenreuth, der den dritten Preis einheimste. Landrat Wolfgang Lippert (rechts) gratulierte allen Teilnehmern zu ihren Leistungen. Bild: kro
Lokales
Bärnau
21.07.2015
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Wer gewinnt den Jugendförderpreis 2015? Auf diese Frage gab es beim Kreisjugendtag drei Antworten: der Alpenverein, die Großkonreuther Blasmusik und der Tirschenreuther Jugendrat. Am Samstag stand die Preisverleihung im Blickpunkt. Im deutsch-tschechischen Geschichtspark überreichten Landrat Wolfgang Lippert und Theresia Kunz von der Kommunalen Jugendarbeit die Gewinne.

Kunz verwies darauf, dass der Jugendförderpreis nach 2009, 2011 und 2013 zum vierten Male verliehen wird. Er soll das konkrete Engagement von jungen Leuten würdigen, aber auch andere Vereine und Organisationen animieren, sich mit verschiedenen Projekten zu beteiligen. In der Jury des "kreisrunden Tischs" saßen Vertreter des Kreisjugendrings, der Katholischen Jugendstelle und der evangelischen Jugend im Dekanat Weiden.

Sieger im Wettbewerb wurde die in Tirschenreuth ansässige Sektion Karlsbad des Deutschen Alpenvereins. Der Preis ist mit 300 Euro dotiert. Die Sektion baute in Eigenregie und mit Einbeziehung der jugendlichen Mitglieder einen Boulderraum in die Turnhalle des Stiftland-Gymnasiums. Rund 500 ehrenamtliche Stunden wurden hier investiert, bis die Kletterwand und der Raum fertig waren. Der Boulderraum hat mittlerweile einen richtigen Treffpunkt-Charakter und dient der Freizeitgestaltung. Zudem erfolgt die Raumbetreuung durch die Jugendlichen selbst.

Den zweiten Preis, mit 200 Euro dotiert, erhielt die Großkonreuther Blasmusik für ihr nachhaltiges Musizieren in der Gruppe. So wurde vor einem Jahr ein "Instrumentenkarussell" gestartet, um Nachwuchs für die Blaskapelle zu gewinnen. Bis zu 40 junge und jung gebliebene Nachwuchsmusiker, die Jüngste ist Linda mit gerade mal sieben Jahren, sind in dieser "Bläserklasse" vertreten, verriet Dirigent Markus Werner. Nach der Preisverleihung bot die Blaskapelle auch gleich eine Kostprobe ihres Könnens. Der dritte Preis, dafür gab es immerhin noch 100 Euro, ging an den Jugendrat Tirschenreuth. Die Jury würdigte damit eine von diesem Gremium durchgeführte Befragung, um die Bedürfnisse der jungen Leute zu ermitteln. 1500 Fragebögen wurden verteilt, 881 kamen ausgefüllt zurück.
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