Schritt zur Unabhängigkeit

Nach nur drei Monaten Bauzeit wurde jetzt der Hackgutkessel mit einer Leistung von 280 Kilowatt eingebaut. Bild: hfz
Lokales
Bärnau
24.12.2014
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Modern und gut für die Umwelt werden Hackschnitzelheizungen beschrieben. In Bärnau wurde jetzt das Herzstück eingebaut.

Nachdem seit Jahren innerhalb des Bärnauer Stadtrates über die künftige Wärmeversorgung des Schulkomplexes diskutiert wurde, hat nun die "Kommunal GmbH" einen wichtigen Schritt in eine grüne Zukunft gewagt: Am 15. September erfolgte der Spatenstich für die neue Holzhackschnitzelheizung.

Nach nur drei Monaten Bauzeit wurde nun das Herzstück der Heizanlage, ein Hackgutkessel mit einer Leistung von 280 KW, geliefert und eingebaut. Die neue Heizzentrale versorgt zukünftig über das Nahwärmenetz den benachbarten Grundschulkomplex mit Turnhalle und Hallenbad, sowie das angrenzende Kinderhaus "Unsere kleine Welt" mit Wärme. Die Holzhackschnitzel kommen aus der Region, besonders aus dem stadteigenen Wald.

Schneller Bauausführung

Verantwortlich für die Planungen sind Architekt Florian Schabner aus Thanhausen (Bauwerk) und das Ingenieurbüro Christian Müller aus Schwarzenfeld (techn. Anlage). Mit dem Bau des Heizhauses war die Firma Streber Bau aus Wiesau beauftragt. Die Installation der Heiztechnik hat die Firma Schmeller Installations GmbH aus Waldsassen durchgeführt. Dank der schnellen Ausführung aller beteiligten Firmen können die technischen Installationen noch im Dezember abgeschlossen werden. Mit dem Bau der Hackschnitzel-Heizanlage hat die Stadt Bärnau Kommunal GmbH einen wichtigen Schritt zur Förderung regenerativer Energien unternommen und macht sich zukünftig unabhängig von fossilen Brennstoffen.
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