Stadt will altes Haus erwerben und abreißen - Landratsamt und Denkmalschutz lehnen Vorhaben ...
Maßnahme gegen eine Gefahrenstelle

Eine gefährliche Engstelle herrscht in der Philipp-Mühlmayer-Straße. Sollte das Landratsamt zustimmen, will die Stadt die Anwesen 34 und 32 (links) kaufen und abreißen lassen. Bild: tr
Lokales
Bärnau
14.02.2015
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Alte, leerstehende Gebäude gehören vielerorts zum Erscheinungsbild. Ein wirkliches Problem ergibt sich, wenn die Häuser für gefährliche Engstellen sorgen. So an der Philipp-Mühlmayer-Straße 34. Jetzt bietet sich die Gelegenheit, das Haus abzureißen. Doch der Denkmalschutz ist dagegen.

Bei der Stadtratssitzung am Donnerstag berichtete Bürgermeister Alfred Stier vom Versuch, das alte Haus abzureißen. Das Landesamt für Denkmalpflege will das frühere Handwerkerhaus aber erhalten. Bislang lehnt auch das Landratsamt ab, aber mit Rücksicht auf das nächste Haus, die Nummer 32. Dieses unbewohnte Gebäude könnte die Stadt ebenfalls erwerben. Sollte danach ein Abbruch beider Gebäude möglich sein, will die Stadt die Häuser kaufen. Jetzt soll ein weiteres Gespräch mit dem Landratsamt folgen. "Das ist eine einmalige Chance", stemmte sich Alfred Stier gegen die Haltung des Denkmalamtes. Hubert Häring (Christlich Freie Wählergemeinschaft) richtete ebenfalls Kritik in Richtung der Behörde. "Die fordern den Erhalt und überlassen alles andere dann dem Eigentümer!" Alfred Wolf (Junge Wählergemeinschaft) war die gefährliche Verkehrssituation ein Dorn im Auge. "Hier können wir die Lage entschärfen!". Danach könnte auch ein Gehweg angelegt werden. Kurt Fischer (CFWG) verwies auf die schlechte Übersicht. In den vergangenen 15 Jahren sind hier bereits 30 Unfälle passiert .
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