Stadtrat will zu dem Thema eine Sondersitzung halten - Erste Untersuchung zeigt Defizit auf
Eine große Runde zur Hallenbadzukunft

Lokales
Bärnau
18.06.2015
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Das Hallenbad bleibt ein "Sorgenkind". Wie es weitergehen soll, will der Stadtrat in "großer Runde" besprechen, bei einer Sondersitzung im Pfarrheim. Dazu sollen auch genauere Ergebnisse vorliegen.

Bei der Stadtratssitzung am Donnerstag konnte Bürgermeister Alfred Stier einen ersten Sachstandsbericht vorlegen. In einer Begutachtung durch ein Ingenieurbüro seien Defizite der Einrichtung aufgezeigt worden, etwa bei der Wärmerückgewinnung. "Das Hallenbad ist eine Wärmevernichtungsanlage", konnte Stier an den ersten Erkenntnissen schon ablesen.

Vor weiteren Entscheidungen seien aber noch eine Reihe von Fragen zu klären. Die wichtigste ist freilich die Zuschusslage. Handelt es sich um eine schulische Einrichtung? Dann könnten bis 49 Prozent Förderung von maximal 2 Millionen Euro drin sein. Aktuell hofft die Stadt mit 200 000 Euro für eine erste Sanierung über die Runden zu kommen.

Sollte aber eine Generalsanierung fällig werden, dann rechnet Stier mit einem Millionen-Aufwand. "Das würde alle weiteren Investitionen töten", befürchtet der Bürgermeister. Im Gremium wurde auf breiter Ebene der Wunsch geäußert, das Hallenbad zu erhalten. Wichtig war den Räten aber auch, das Thema mit den Bürgern zu diskutieren. Einen vergleich mit der Sanierung der Turnhalle wollte Stier nicht gelten lassen. Bei der Turnhalle würden nahezu keine Folgekosten entstehen. Einstimmig legte das Gremium fest, zur Hallenbadfrage eine öffentliche Sondersitzung im Pfarrheim abzuhalten. Der Termin wird festgesetzt, sobald ale notwendigen Untersuchungen vorliegen und auch die Frage einer Förderung geklärt ist.
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