Staunen über Kuh-Piercing

Am Anfang wurde noch etwas gezögert, aber dann trauten sich die Kinder an die großen Tiere heran. Bild: axs
Lokales
Bärnau
11.07.2015
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Zögerlich strecken die Kinder eine Hand voll Heu in Richtung der Milchkühe. Die großen Tiere flössen doch zunächst einmal Respekt ein. Dann aber fressen sie sanft das Futter aus der Hand und die Kinderaugen leuchten begeistert.

Viele solcher Momente durften die Gruppe vom Kindergarten Bärnau am Dienstag auf dem Bauernhof der Familie Fischer in Naab erleben. Schon seit Jahren öffnen sie ihre Türen um den Kleinen einen abwechslungsreichen Tag zu bescheren.

Rund 80 Kinder machten sich mit ihren Betreuerinnen bei strahlendem Sonnenschein am Dienstag auf den kurzen Weg nach Naab. Ziel war der Bauernhof der Familie Fischer. Zum Auftakt gab es eine kleine Brotzeit, die von der Molkerei Bayernland gesponsert wurde. Nach der Stärkung im Schatten der Bäume stürmten die neugierigen Kinder den Hof am Ortsrand von Naab.

Beim Gang durch die Ställe und Maschinenhallen fragten sie Kurt Fischer unablässig aus. Dabei zeigten sich manche Kinder bereits enorm gut informiert über die schweren landwirtschaftlichen Geräte. Als sich die Gruppe dann inmitten von 85 Milchkühen wiederfand staunten einige Teilnehmer über die seltsamen "Kuh-Piercings" in den Nasen der Tiere und wollten genau wissen was es mit den Ohrmarken auf sich hat. Sogar an ein echtes Euter konnte Hand angelegt werden. Unter der Anleitung von Petra Fischer gelang es sogar den Zitzen der gutmütigen "Test-Kuh" einige Tropfen frischer Milch zu entlocken. Ein Höhepunkt folgte dann am Ende des Stalles. Dort wartete der Rinder-Nachwuchs auf die Kinder. Die Kälber zeigten sich dabei ebenfalls neugierig und so kam es zu durchaus zu Begegnungen zwischen Kinderhänden und Kälberschnauzen.

Namen für Kälbchen

Die begeisterten Kindergartenkinder dürfen sogar den Namen eines Neugeborenen Kälbchens bestimmen, darüber will aber noch gründlich nachgedacht werden.

Nach einer Runde Toben und Springen zwischen den Heuballen, wobei auch die Erzieherinnen vollen Körpereinsatz zeigen mussten, marschierte die Gruppe zurück Richtung Knopfstadt. Den Tag auf dem Bauernhof werden die Kinder aber sicher nicht so schnell vergessen.
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