Tönerne Knöpfe fürs Museum

Passend für die Ausstellung im Knopfmuseum hat Renate Maier (hinten links mit Bürgermeister Alfred Wolf) im Vorfeld jede Menge bunte Knöpfe aus Keramik gefertigt. Bild: ubb
Lokales
Bärnau
17.08.2015
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Um ihre erste Ausstellung besonders schön zu gestalten, hat Renate Maier im Vorfeld schnell noch Unmengen von Ton geknetet, geformt und im Brennofen gebrannt. Entstanden sind dabei unter anderem jede Menge Knöpfe aus Keramik, bunt lasiert und in verschiedenem Design.

Als eine Bereicherung für Bärnau bezeichnete Bürgermeister Alfred Wolf die Exponate von Renate Maier. Die Töpferin aus Störnstein zeigt im Knopfmuseum bis Saisonende ihre selbst gefertigten Dekorationsgegenstände aus Keramik.

Sehenswerte Werkstücke

Die netten Knöpfe in sämtlichen erdenklichen Größen sind neue Werke von Renate Maier, die zudem einen Querschnitt aus ihrer Arbeit als Töpferin zeigt. Das Interesse an den lustigen Knöpfen wie an zahlreichen Dekorationsgegenständen war groß bei der Vernissage am Samstagabend. Viele Gäste erfreuten sich an diesen schönen Dingen, die es ab sofort bis Ende Oktober im Knopfmuseum zu sehen gibt. Bürgermeister Alfred Wolf, der die Ausstellung eröffnete und unter anderem seinen Störnsteiner Kollegen Markus Ludwig mit Gattin Melanie begrüßte, bezeichnete Maiers Handwerkskunst als eine weitere Bereicherung des Museums. Besonders freute sich darüber die Museumsleiterin, auf deren Initiative die Ausstellung zustande gekommen ist. "Ich habe Frau Maier regelrecht überredet, bei uns auszustellen", erzählte Andrea Bäuml lachend. Die Kunsthandwerkerin bestätigte, dass ihr vorher noch gar nicht in den Sinn gekommen sei, ihre Keramikgegenstände öffentlich darzubieten. Dabei sind Maiers Werkstücke durchaus sehenswert. Wie viele ihrer Mitstreiterinnen in der Töpferszene hat die Störnsteinerin ihr Handwerk bei einem Kurs der Volkshochschule von der Pike auf erlernt. Seither ist sie nicht mehr zu bremsen und hat sich mit viel Ausdauer eine ausgefeilte Technik angeeignet.

Die Nachahmung des Kuchlbauer-Hundertwasserturms in Abensberg aus Keramik ist natürlich nur hinter Glas zu bewundern. Maiers Meisterwerk sollte ja keinesfalls durch Bruch oder anderweitiges Versehen zu Schaden kommen. Viele andere Exponate aber wie Vasen, Behältnisse für Kerzen oder filigrane Kugeln mit Beleuchtung können durchaus kurz näher betrachtet werden. Das hat nach der Vernissage vor allen Dingen dem kleinen Elias gut gefallen. Das fünfjährige Nachbarkind der Familie Maier fand gleich ein passendes Objekt, das er genauer unter die Lupe nahm: Eine in schwarz gebrannte Vase mit silbernen Kugel. Kein Problem, Renate Maier hat nichts gegen ein vorsichtiges Anfassen ihrer Werke.

Wie Kunstwerke entstehen

Wer sehen möchte, wie die Keramikknöpfe, Vasen, Zwerglein, Schalen, Teelichte oder Kugeln entstehen, sollte sich zwei Termine gut merken: Am 6. September und am 11. Oktober kann man der Kunsthandwerkerin im Knopfmuseum bei der Arbeit über die Schultern schauen. "Und es gibt auch Kaffee und Kuchen", verspricht dazu Museumsleiterin Andrea Bäuml. Die Ausstellung kann zu den üblichen Öffnungszeiten bis 31. Oktober besichtigt werden.
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