Vorbilder und "Fundamente"

Langjährige Mitglieder, die dem TSV Bärnau seit 50, 60 und 65 Jahren die Treue halten, wurde bei der Jahresversammlung geehrt. Unser Bild zeigt (von links): Adolf Kraus, Ernst Schiffl, Hans Richter, Horst König, Heinz Weiß, Norbert Steinhauser und Vorsitzender Markus Fichtner. Bild: kro
Lokales
Bärnau
10.01.2015
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Die Sanierung des Sportheims war eines der großen Ziele von TSV-Chef Markus Fichtner. Nachdem diese Arbeit fast getan ist, regt der Vorsitzende an, sich Gedanken über einen Nachfolger für seinen Posten zu machen.

Die Ehrungen langjähriger Mitglieder standen im Mittelpunkt der gut besuchten Jahresversammlung des TSV Bärnau am Vorabend des Dreikönigstages. Vorsitzender Markus Fichtner verwies darauf, dass gerade die langjährigen Mitglieder die Fundamente eines jeden Vereins seien. "Sie sind Vorbilder für die jüngeren Mitglieder."

Geehrt wurden für 65 Jahre Treue zum TSV Hans Richter und Heinz Weiß. Für 60 Jahre Mitgliedschaft wurden Adolf Kraus und Ernst Schiffl sowie für fünf Jahrzehnte TSV Horst König und Norbert Steinhauser ausgezeichnet. Alle Geehrten waren zur der Auszeichnung gekommen.

Für 40 Jahre Mitgliedschaft beim TSV Bärnau wurden Horst Bäumler, Gerhard Bitterer, Norbert Danhof, Anton Dill, Hubert Feil, Berthold Frank, Johann Gleißner, Sigmund Kempa, Hildegard Leser, Siegmund Mages, Johannes Schütz, Alfred Stier, Helmut Thanner, Alfred Wolf, Anton Zant und Roland Zwerenz geehrt. Seit 25 Jahren sind Rainer Böckl, Peter Braunschläger, Hans Dill, Martin Fischer, Tobias Gleißner, Max Kraus, Wolfgang Kumeth, Andrea Schön, Adalbert Sobczynski, Michael Schütz, Sieglinde Zwerenz-Trescher, Otmar Trescher, Bernhard Weber, Christof Weber und Angela Zwerenz dabei. In seinem Rechenschaftsbericht nannte Vorsitzender Markus Fichtner das 40-jährige Gründungsfest der Sparte Tennis als einen der Höhepunkte im abgelaufenen Vereinsjahr. Das die Sparte Tennis auch heute noch sehr aktiv sei, ist vor allem Norbert Danhof zu verdanken, der seit etlichen Jahren an der Spitze dieser Sparte steht und Enormes leistet. Die Fußballer mussten nach einem Jahr Kreisklasse sofort wieder absteigen, stehen aber aktuell an der Tabellenspitze in der A-Klasse Hof-Marktredwitz. Fichtner zeigte sich überzeugt, dass mit dem neuen Trainer Werner Daubitzer der sofortige Wiederaufstieg gelingen werde. Mehr als bemerkenswert, so Fichtner, seien die alljährlichen Aktivitäten und Erfolge der Bogenschützen, die auch 2013 wieder für Furore gesorgt hätten.

Lauftreff im Winter

Nach der Neueröffnung der Turnhalle könne der TSV nun wieder Turnstunden anbieten. Fichtner hoffte auf ein reges Interesse. In den Wintermonaten biete der TSV zudem einen Lauftreff an, der jeweils am Sonntag ab 9.30 Uhr stattfindet. Toll wäre, wenn sich noch einige mehr für diesen Lauftreff begeistern könnten. Endlich fertig sei nun auch die Homepage des TSV. Sanierungsbedürftig sei das Dach am Sportheim, dessen Erneuerung im Frühjahr dieses Jahres erfolgt. Der Plan, eine Solaranlage für das Sportheim zu errichten, sei vorerst verschoben worden, berichtete der Vorsitzende, der sich bei seiner Amtsübernahme 2009 als Vorgabe gesetzt hatte, einzelne Sanierungsarbeiten im Sportheim nach und nach abzuarbeiten. Es sei nun gelungen, alle die von ihm gesteckten Ziele zu verwirklichen, auch die Finanzen habe man sehr gut in Griff. Deshalb sei es an der Zeit, so Fichtner, dass ab 2016 ein neuer Vorsitzender die Geschicke des TSV leitet.

Einen Einblick in die Finanzen des Vereins gewährte Hauptkassierer Josef Ullrich, in dem er die wesentlichen Einnahmen und Ausgabe auflistete. Zudem gaben die einzelnen Sparten-Kassierer ihre Finanzbericht ab, ehe sie allesamt einstimmig entlastet wurden.

Bürgermeister Alfred Stier dankte allen, die sich beim TSV, insbesondere in der Nachwuchsarbeit engagieren. Stier verwies darauf, dass die Stadt ein großes Interesse am Sport habe, bestes Beispiel dafür sei die Sanierung der Turnhalle (Bericht über die einzelnen Sparten folgt).
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