Zauberhafte Mosaikwelten

Farbenfrohe Kunstobjekte aus Mosaiksteinchen zeigen Kerstin Rumswinkel und ihre "Schüler" derzeit im Knopfmuseum. Zur Ausstellungseröffnung konnten die Künstlerin und 3. Bürgermeister Alfred Wolf (von rechts) auch viele Gäste aus der Kreisstadt willkommen heißen. Bild: ws
Lokales
Bärnau
08.04.2015
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Berühmte Köpfe, bunte Amphibien und farbenfrohe Ringe - sie alle können aus einer künstlerischen Kombination vieler kleiner Mosaiksteinchen entstehen. Die Ergebnisse finden sich derzeit in der Ausstellung "Tausend und ein Stein" im Knopfmuseum.

Von originellen Mosaikkugeln oder außergewöhnlichen Spiegeln bis hin zu einmaligen Objekten, bei denen Holz und Glas eine kunstvolle Verbindung eingehen, reicht die Palette der Exponate, die Kerstin Rumswinkel und ihre "Schüler" in akribischer, aber auch kreativer "Kleinarbeit" geschaffen haben.

Saisoneröffnung

Schillernd, in allen Farben leuchtend, startet die Ausstellung als echter Blickfang die neue Saison im Knopfmuseum. Die Besucher können sich auf "zauberhafte Mosaikwelten" freuen. Die Aufmerksamkeit, die den Arbeiten von Kerstin Rumswinkel entgegengebracht wird, zeigte sich dann auch in der sehr gut besuchten Vernissage am Ostersamstag. Als dritter Bürgermeister und "Kulturattache", durfte Alfred Wolf eine große Besucherschar willkommen heißen. Wolf freute sich, dass er so den vielen Gästen aus der Kreisstadt das Angebot des Museums in Bärnau nahebringen konnte.

Erster Kurs in Barcelona

Kerstin Rumswinkel lobte gerade die Ausstellungsbereiche im Knopfmuseum als hervorragende Kulisse für die Künstler aus der Region. "Das ist ein Raum mit viel Atmosphäre", bescheinigte die Tirschenreutherin. Ersten Kontakt mit der Mosaik-Kunst, so schilderte Kerstin Rumswinkel, hätte sie bei ihrem Aufenthalt in Barcelona bekommen. "Seitdem bin ich davon gefangen", gestand die Tirschenreutherin, die sich selbst die weiteren Fertigkeiten im Umgang mit Tiffanyglas oder venezianischem Millefiori beigebracht hat.

Etwas Neues schaffen

Der besondere Reiz der Mosaikarbeiten: Man kann aus kaputtem Material etwas Neues und Ganzes schaffen. Den Bezug zur Knopfstadt konnte Kerstin Rumswinkel mit ihren Arbeiten durchaus herstellen, denn auch Knöpfe seien früher aus Naturmaterialien gefertigt worden. Zwischenzeitlich hat das "Mosaik-Feuer" auch schon auf andere übergegriffen. In Kursen in ihrem Mosaikatelier in Kleinklenau zeigt Kerstin Rumswinkel nicht nur die handwerklichen Techniken, sondern kann auch die Schritte zum ersten Kunstobjekt begleiten.

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Weitere Informationen im Internet:

http://www.kerstin-rumswinkel.de
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