Klausurtagung der „Stadt Bärnau Kommunal GmbH“
Energie mit eigenem Material

Die Geschäftsführer und Beiräte diskutierten auf der Klausurtagung der "Stadt Bärnau Kommunal GmbH" neben dem Rechnungsabschluss auch zukünftige Investitionen. Bild: awo
Politik
Bärnau
11.02.2016
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Das neue Hackschnitzelheizwerk braucht keinen "Nachschub" aus dem Stadtwald. Bei der Klausurtagung der Kommunal GmbH wurde herausgestellt, dass für das Heizwerk bislang "Straßenbegleitgrün" und Wipfelholz genügt haben.

Neualbenreuth/Bärnau. Auf der Klausurtagung der "Stadt Bärnau Kommunal GmbH" diskutierten die Geschäftsführer, die Beiräte, unter ihnen Bürgermeister Alfred Stier, den Rechnungsabschluss für das Wirtschaftsjahr 2014, die Wirtschaftspläne und zukünftige Investitionen.

Im Jahre 2012 gegründet mit dem Ziel, Leistungen im Rahmen der Daseinsvorsorge zu erbringen, hätte sich die "Kommunal GmbH" zu einem wichtigen Instrument der Zukunftssicherung für die Stadt Bärnau entwickelt, betonte der Bürgermeister. Wohl einmalig im Landkreis Tirschenreuth und darüber hinaus ist, dass alle Stadträte auch dem Beirat der GmbH angehören.

Harmonische Diskussion


In harmonischer Diskussion berieten die Beteiligten über die getätigten Investitionen und Maßnahmen. Offen, zielstrebig und ergebnisorientiert wurde eine Vielzahl an Fragen der anwesenden Räte geklärt. Neben dem Bau der Hackschnitzelheizanlage am Göttlitzweg wurden eine Vielzahl an Anschaffungen von Maschinen, Ausrüstung und Fahrzeugen getätigt, die für die Stadt Bärnau organisiert zum Einsatz kommen und wirtschaftlichere Arbeitsabläufe ermöglichen. Die in die Kommunal GmbH eingebrachten Waldgrundstücke würden gemäß dem städtischen Waldwirtschaftsplan bewirtschaftet. Für das Heizwerk wurde bisher ausschließlich eigenes Material aus "Straßenbegleitgrün" und Wipfelholz aus dem Stadtwald verwendet. Somit nutzt die Stadt eigene Holzabfälle und entsorgt nachwachsende Rohstoffe für eine ökologische Nutzung. Nach dem Bezug von Ökostrom hat die Stadt ein Standbein der ökologischen Nutzung eigener Ressourcen geschaffen. Breiten Raum nahmen in der Diskussion zukünftige Investitionen der "Stadt Bärnau Kommunal GmbH" in der Altstadt ein. Hierzu waren auch Vertreter der Stadtverwaltung in die Diskussionsrunde eingebunden, um eine möglichst gute Abstimmung zukünftiger Aktivitäten zu erreichen.

Alle Beiräte signalisierten ihre Bereitschaft, als Vorbildfunktion investive Maßnahmen der "Stadt Bärnau Kommunal GmbH" in der Altstadt zu unterstützen.
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