Neue Kalkulation der Bestattungsgebühren - Bebauungsplan "Hammerweiher" als Satzung beschlossen ...
Weniger Gebühr für Einzel- und Doppelgrab

Politik
Bärnau
11.06.2016
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Lang ist die Liste der neuen Bestattungsgebühren in der Grenzgemeinde. Kurz dagegen das Fazit der neuen Kalkulation (bis 2019): Die Gebühren werden in vielen Bereichen gesenkt. Nach der Zustimmung im Stadtrat werden die neuen Gebühren rückwirkend zum Anfang dieses Jahres gelten.

So sinken die Grabnutzungsgebühren für ein Einzelgrab von 287 auf 246 Euro, für ein Doppelgrab von 536 auf 493 Euro. Leicht steigen sie dagegen für ein Erdurnengrab von 150 auf 165 Euro. Für eine Gruft wurde eine Gebühr von 1184 Euro festgelegt. Gesunken sind auch die Beträge für die Verlängerungen pro Jahr: Für ein Einzelgrab von 21,50 auf 15 Euro, für ein Doppelgrab von 37 auf 30 Euro, für ein Erdurnengrab von 12 auf 10 Euro. Die neue Kalkulation sieht auch geringere Beträge bei den Bestattungsgebühren vor. Einstimmig billigte der Stadtrat die neue Gebührensatzung für den städtischen Friedhof Bärnau.

Für Archäowerkstatt


Zur Änderung des Flächennutzungsplanes sowie des Bebauungsplanes für das Sondergebiet "Hammerweiher" sind bei der Auslegung die entsprechenden Stellen eingebunden und die Hinweise aufgenommen worden. Am Donnerstag konnte der Stadtrat die Änderung feststellen und die Satzung beschließen. Anlass ist das Vorhaben des Geschichtserlebnisparks, Flächen für eine weitere Zeitepoche sowie eine "Archäowerkstatt" zu nutzen. Bei der Beratung über die Jahresrechnung der Stadt für 2015 wunderte sich Rudolf Schmid (CFWG) über unterschiedliche Angaben bei den Rücklagen. Bürgermeister Alfred Stier versuchte zu erklären, dass Angaben in den Planungen immer wieder durch aktuelle Zahlen ersetzt würden. Als positiv vermerkte Stier, dass die Rücklage vom 1. Januar bis 31. Dezember laut Jahresrechnung von 760 000 auf 1,15 Millionen Euro steigen würde.

Beim Bericht des Bürgermeisters fragte Schmid zu den Hausnummern-Schildern in den Ortsteilen nach. Laut Stier würde die "Ikom" ein Besucher- und Lenkungskonzept ausarbeiten lassen. Bei einem Workshop könnten die Kommunen ihre Vorstellungen einbringen. Wissen wollte Schmid zudem die neue Führungsstruktur im Geschichtspark. Laut Alfred Wolf würden zwei neue Projektmanager tätig sein, einen Geschäftsführer gibt es nicht mehr.

Eine Art Bürgerfest


Eine Anmerkung brachte Gottfried Beer (SPD) zum Eintrittspreis für das anstehende Marktspectaculum vor. Beer bedauerte, dass eine Anhebung von 2 auf 6 Euro nicht mit dem Stadtrat abgesprochen war. Zumal es sich doch um eine Art Bürgerfest handle. Wolf stellte richtig, dass der Eintrittspreis von 4 auf 6 Euro steigen wird. Grund dafür sei auch das attraktive Programm. "Den Besuchern wird allerhand geboten", so Wolf und nannte unter anderem das Ritterturnier oder den enthaltenen Eintritt im Geschichtspark.
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