Politischer Aschermittwoch der Jungen Wählergemeinschaft
Eine gute Ausgangslage

Der Geschichtspark ist der beste Botschafter der Stadt.
Politik
Bärnau
17.02.2016
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Die Weichen für die Zukunft der Stadt Bärnau sind gut gestellt. Davon ist jedenfalls Alfred Wolf überzeugt.

Beim "Politischen Aschermittwoch" der Jungen Wählergemeinschaft im Pfarrheim zeichnete 3. Bürgermeister Alfred Wolf, Vorsitzender der JWG, ein positives Zukunftsbild. Dabei sparte Wolf nicht mit Lob für Bürgermeister Alfred Stier, der in seinen drei Amtsjahren insgesamt 8,1 Millionen Euro Investitionen umgesetzt hätte.

Zu Beginn wollte Wolf die Aussagen anderer Parteien und Gruppierungen richtigstellen. Die wirtschaftliche Ausgangslage sei gut. Aktuellen Krediten der Stadt Bärnau von 1,25 Millionen Euro stünden Rücklagen von ca. einer Millionen und ausstehende Zuschüsse von 300 000 Euro gegenüber. Zum aktuellen Stand der Finanzen der Stadt Bärnau Kommunal GmbH nannte Wolf ein aktuelles Kreditvolumen von ca. 1,3 Millionen Euro. Etwa 280 000 Euro Werte an Maschinen und Fahrzeugen, sowie rund eine Million Euro für Heizwerk und Gelände plus die Beteiligung am Windpark Ellenfeld von 150 000 Euro stellten eine gute Perspektive dar. Umfassende Straßensanierungsmaßnahmen, der Bau der Kinderkrippe, die Sanierung der Turnhalle oder Investitionen in den Breitbandausbau nannte der Vorsitzende als vorausschauende Zukunftsmaßnahmen. Vor allem das hervorragend ausgestattete Kinderhaus nannte Wolf als Investition in die Zukunft. Ein Koordinator Stadt - Bauhof sei eingestellt worden, Maschinenausstattung für effektive Arbeitsabläufe, eine wirtschaftliche Organisation und die gut organisierte Radweg- und Straßenbegleitungsgrün-Pflege seien wichtige Ergebnisse.

Strategische Ankäufe


Für ein "Stadtentwicklungskonzept Bärnau 2020" seien strategische Ankäufe und Weichenstellungen getätigt worden. Der Ankauf von Anwesen beim Knopfmuseum und in der Philipp-Mühlmayer-Straße zur Schaffung von Freiflächen und der Beseitigung der Engstelle seien richtig und wichtig. Das Modellprojekt "Wohnen in der Altstadt", die Neugestaltung im Umgriff Knopfmuseum oder die geplante Neugestaltung der Ortsdurchfahrt von Bärnau seien Zielprojekte. Im Bereich Tourismus seien professionelle Strukturen geschaffen worden, die Tourist-Info im Geschichtspark sei der beste Anlaufpunkt und die Tourismusstelle im Landkreis, die über die längsten Öffnungszeiten verfüge. "Der Geschichtspark ist der beste Botschafter der Stadt", betonte Wolf. Eine ganze Reihe an Projekten sei in Vorbereitung. Ziel der Hauptverantwortlichen der Stadt um 1. Bürgermeister Alfred Stier sei es, mit der gezielten Nutzung von Förderprogrammen mit hohen Zuschüssen und wenig Eigenmittel möglichst vieles zu verwirklichen. Mit einer knappen Investitionsspanne von durchschnittlich ca. 250 000 Euro jährlich könne so trotzdem einiges bewegt werden.

Hoffnungsschimmer


Alfred Wolf sah auch für das Hallenbad einen Hoffnungsschimmer. Ein Betrieb im aktuellen Zustand sei rechtlich nicht mehr verantwortbar gewesen und haftungsrechtlich äußerst bedenklich. Technisch völlig veraltet mit massiver Energieverschwendung sei der gesundheitsgefährdende Zustand amtlich bestätigt worden. Wolf bezeichnete die Kritik nach der "Nichtwiedereröffnung" deshalb für völlig überzogen, der Beschluss vom 17. September in der Aula, dass die Fraktionen, die Vereine und Institutionen ein alternatives Betriebs- und Personalkonzept erstellen sollen, habe nach wie vor Gültigkeit.

Nur über einen "Bildungsstandort Bärnau" habe man eine Chance, an hohe Zuschüsse zu gelangen. Wie könne mit vertretbaren Mitteln ein mittelfristiger Betrieb gesichert werden, was kann sich die Stadt leisten, dies seien die Schlüsselfragen.
Der Geschichtspark ist der beste Botschafter der Stadt.Alfred Wolf
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