Die Helfer in der Nachbarschaft

Vermischtes
Bärnau
05.11.2016
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Die Nachbarschaftshilfe leistet in Bärnau unverzichtbare Dienste. Aber auch für Abwechslung wird gesorgt, etwa mit Modenschau und Fahrten.

Gemeinsam mit dem Bayerischen Roten Kreuz hat die Stadt Bärnau im Januar 2013 rechtzeitig die Weichen für eine lebenswerte Zukunft in der Großgemeinde gestellt. Die "Nachbarschaftshilfe Bärnau" wurde gegründet. Denn die demografischen Veränderungen erfordern einfach einen gewissen Handlungsbedarf - nicht nur für die ältere, sondern auch für die jüngere Generation. Denn von heute auf morgen kann sich die Lebenssituation verändern.

Beim Treffen der Nachbarschaftshilfe (NBH) im Hotel-Gasthof "Zur Post" konnten Michaela Heldwein-Keim und Maria Gleißner eine positive Bilanz für das laufende Jahr ziehen. Vielfältig waren die Hilfestellungen, die die ehrenamtlichen Kräfte leisteten. Ob beim Einkaufen oder bei Besuchen von Angehörigen im Heim/Krankenhaus, bei Behördengängen oder der Begleitung zum Arzt: die Helfer standen zur Verfügung. Kinderbetreuung, Vermittlung von Hausnotrufen und ambulantem Dienst, Besuche in Altenheimen, Ausfüllen von Formularen und andere Schreibarbeiten, aber auch die Unterstützung bei der Wohnungssuche und noch vieles mehr gehörten zu den vielfältigen Dienstleistungen der Nachbarschaftshilfe. Nicht zu vergessen das Essen auf Rädern, das nach wie vor guten Zuspruch erfährt.

Festgestellt wurde von den Verantwortlichen der NBH Bärnau, dass sie oft als billiges oder kostenloses Taxi missbraucht würden. Fahrten sollen künftig nur noch durchgeführt werden, wenn keine Angehörigen vor Ort sind und die Patienten Hilfe beim Arztbesuch benötigen. Im Rückblick hob Michaela Heldwein-Keim besonders die Modenschau der Firma Witt aus Weiden hervor. Über 120 Besucher waren zu der Veranstaltung gekommen. Sehr gut angenommen wurde auch die verschiedenen Ausflüge und Fahrten der NBH.

Auf der Kongressmesse ConSozial2016 in Nürnberg, die unter anderem Vorträge über Seniorenarbeit und gemeinschaftliche Wohnformen beinhaltete, waren Max Gmeiner und Josef Zant von der NBH vertreten. Als abschließendes Ergebnis stellte Gmeiner fest, dass die NBH Bärnau mit allen gut mithalten könne. "Mit unserem Programm und unserer Arbeitsweise sind wir sehr gut aufgestellt", so Gmeiner

Vorträge und Ausflüge


Organisiert wird aus aktuellem Anlass ein Vortrag über das neue Pflegestärkungsgesetz II, das ab Januar 2017 einige wichtige Änderungen mit sich bringt. Termin ist am Mittwoch, 16. November. Näheres wird noch bekanntgegeben. Im Januar wird es ein "musikalisches Kaffeekranzl" auf der "Post" geben. Dazu sollen auch die jeweiligen Heimbewohner eingeladen werden. Ein weiterer Vortrag soll sich im April nochmals mit dem neuen Pflegestärkungsgesetz II befassen. Im Mai führt dann ein Ausflug nach Franzensbad, Soos (Nationales Naturreservat) und Skalná. Für Juni ist ein Besuch des Konzentrationslagers Flossenbürg geplant. Die Burg Falkenberg mit Einkehr beim Zoigl ist im Juli das Ziel der Nachbarschaftshilfe. Den Vulkan bei Neualbenreuth entdecken heißt es dann im September. Eine weitere Modenschau wird ebenfalls wieder ins Auge gefasst.

Geringe Fahrtkosten


Kritik wurde in der Öffentlichkeit an den Fahrtkosten geübt. Es wurde bemängelt, dass die Fahrten der NBH zu billig angeboten würden. Dazu merkten die Verantwortlichen der NBH an, dass im Einverständnis mit dem Seniorenbeauftragten und der Stadt die Buskosten aus dem Seniorenfonds übernommen wurden. Deshalb konnten die Fahrtkosten für die Senioren dementsprechend niedrig gehalten werden.
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