Gemeinsam Zukunft gestalten

Das Kennenlernen und Programmplanungen standen beim Vorbereitungstreffen im Februar im Mittelpunkt, zu dem Vertreter aller vier Nationen in die Altglashütte kamen. Bild: hfz
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Bärnau
03.07.2016
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Aus Israel, Tschechien, Kroatien und Deutschland kommen die jungen Gäste. Bei der Internationalen Jugendbegegnung in der Oberpfalz wollen sie auch viel über die Geschichte ihrer Nationen lernen.

Altglashütte. 40 Jugendliche aus Israel, Tschechien, Kroatien und Deutschland verbringen vom 15. bis 29. Juli gemeinsam zwei Wochen im Jugendgästehaus Altglashütte. Anlass ist eine Internationale Jugendbegegnung, die von der Evangelischen Jugend im Dekanat Weiden ins Leben gerufen wurde. Unter dem Motto "move on 4.get connected" knüpfen die Jugendlichen Kontakte zueinander. Ausflüge nach Nürnberg und Flossenbürg sowie viele gemeinsame Aktionen stehen auf dem Programm.

Dabei wollen die Teilnehmer mehr über die Geschichte der beteiligten Nationen erfahren und sich darüber austauschen, was sie daraus für die Zukunft lernen können. Der europäische Gedanke steht immer im Mittelpunkt. Kein Wunder, denn die Jugendbegegnung erhält eine finanzielle Förderung aus dem EU-Programm Erasmus+ Youth in Action.

Podiumsgespräch


Ein Highlight wird das Podiumsgespräch am Donnerstag, 21. Juli: Zum Thema "Wie gehen wir mit unserem Erbe um und wie gestalten wir unsere Zukunft?" diskutieren unter anderem der Leiter der KZ-Gedenkstätte, Dr. Jörg Skriebeleit, Dekan Dr. Wenrich Slenczka und Landrat Andreas Meier. Unter der Überschrift "Europa 2020 - was wir dir wünschen" entwickeln die Teilnehmer außerdem ein gemeinsames Projekt. Am Dienstag, 26. Juli, wollen sie es vor dem Alten Rathaus in Weiden der Öffentlichkeit präsentieren. "Wie das genau aussehen wird, ist noch völlig offen", meint Dekanatsjugendreferent Thomas Vitzthum von der Evangelischen Jugend, der Initiator der Jugendbegegnung. "Da wird sich zwischen den Jugendlichen im Laufe der gemeinsamen Zeit sicher eine Menge entwickeln."

Gemeinsam mit den zehn jungen Teilnehmern aus der Oberpfalz freut er sich schon darauf, dass es bald losgeht. Denn das Projekt hatte eine lange Vorlaufzeit und die Vorbereitungen waren intensiv. Anträge mussten bereits im Sommer vergangenen Jahres gestellt werden. Thomas Vitzthum: "Beim Advance Planning Visit, dem Vorbereitungsbesuch im Februar, kamen Vertreter aus allen beteiligten Ländern in der Altglashütte zusammen. Da haben wir die Zielsetzung und die Programminhalte in Einklang gebracht. Das Interesse von Seiten der jungen Leute ist riesig".
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