Generalversammlung des VfB Thanhausen
Sportliche Zukunft nur in Spielgemeinschaft

Die Ehrung für langjährige Vereinstreue war ein wichtiger Punkt bei der Jahresversammlung des VfB. Im Bild (von links) Vorstand Thomas Schabner, 2. Vorstand Martin Freundl, Alois Sladky jun. (40 Jahre), Josef Friedl (40 Jahre), Gerhard Seer (40 Jahre), Schriftführer Tobias Fiedler und Bürgermeister Alfred Stier. Nicht im Bild: Cornelia Zeitler (40 Jahre), Hubert Fenzl (25 Jahre), Ingrid Schuller (25 Jahre), Christian Zeitler (25 Jahre) und Anke Sladky (10 Jahre). Bild: kas
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Bärnau
11.02.2016
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Thanhausen. Nicht einfach gestaltet sich die Jugendarbeit beim VfB Thanhausen. Die jungen Fußballer müssen in einer Spielgemeinschaft mit dem TSV Flossenbürg ihrem Sport nachgehen.

Bei der Generalversammlung in der Mehrzweckhalle Thanhausen legte 1. Vorstand Thomas Schabner seinen Jahresbericht ab. Der VfB Thanhausen zählt aktuell 327 Mitglieder, wovon sechs Ehrenmitglieder sind. Neben einigen Aktivitäten wie dem Preisschafkopf, der wieder am Samstag, 13. Februar, stattfindet, dem alljährlichen Sportwochenende oder der Teilnahme an der Sonnwendfeier, hob Schabner vor allem die Arbeit aller ehrenamtlichen Helfer hervor und bedankte sich bei allen Spendern und Gönnern des Vereins. Ohne deren Hilfe wäre der laufende Betrieb nicht zu meistern. Anschließend folgten die einzelnen Berichte der Spatenleiter. Besonders hervorzuheben ist hier das große Interesse an den Kursen der Stepper-Damen. Bei beiden Kursen nahmen jedes Mal weit über 20 Personen teil. Ebenso wurde die Jugendarbeit angesprochen. Diese gestaltet sich VfB besonders schwierig. So startet die D-Jugend nun in einer Spielgemeinschaft mit dem TSV Flossenbürg. Dies ist ebenfalls für die wenigen übriggeblieben Spieler der E-Jugend geplant, da diese aufgrund von Spielermangel vom Spielbetrieb abgemeldet werden musste. Neben der Herrenmannschaft wurde auch die Saison der Damenmannschaft rekapituliert. In einer starken Hobbyliga erreichten sie letztendlich einen guten 6. Platz.

Im Kassenbericht vermerkte Christine Gleißner, dass das Geschäftsjahr 2015 mit einem niedrigen dreistelligen Fehlbetrag abgeschlossen wurde. Grund dafür ist allein die Auslage der Eintrittskarten für das Zweitligaspiel in München gegen den 1. FC Nürnberg. Im Anschluss wurden einige Mitglieder für ihre lange Vereinstreue geehrt. Nach den Ehrungen wurde mit Tobias Fiedler ein neuer Schriftführer gewählt. Er übernimmt das Amt von Sabine Rosner.

Bürgermeister Alfred Stier sprach in seinem Grußwort die Problematik des fehlenden Nachwuchses an. Dies betreffe alle Sportvereine in der Gemeinde und gestaltet sich als äußerst schwierig. Außerdem lobte er die Stepper-Damen für ihr Engagement und ihr Angebot für die Gemeinde.
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