Gesundheit und Spiritualität

Arbeitstreffen der zehn Mitgliedskommunen der "Ikom Stiftland" im Geschichtspark Bärnau: Im Bild Bürgermeister, Verwaltungsbedienstete, Vertreter von Regierung, Landratsamt, Amt für Ländliche Entwicklung sowie der Verbandsvorsitzende der "Ikom" Roland Grillmeier und Geschäftsführer Wolfgang Kaiser. Bild: privat
Vermischtes
Bärnau
24.06.2016
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Wo liegen die Stärken, wo die Schwächen? Wie kann die Zusammenarbeit der Kommunen im Stiftland besonders effektiv und lohnend gestaltet werden? Bei einem Arbeitstreffen stimmte die "Ikom Stiftland" die Handlungsfelder ab.

Bürgermeister und Verwaltungsbedienstete der zehn Kommunen der "Ikom Stiftland" kamen im Geschichtspark in Bärnau zu einem ganztägigen Workshop zusammen. Gemeinsam mit den Planern, dem Amt für Landwirtschaft und dem Amt für Ländliche Entwicklung sowie Vertretern der Städtebauförderung (Regierung der Oberpfalz), von Wirtschaftsförderung, Regionalmanagment und Tourismus aus dem Landratsamt Tirschenreuth widmeten sich die Teilnehmer der Frage, welche Handlungsfelder für eine enge Zusammenarbeit der Stiftland-Kommunen besonders wichtig sind und deshalb vertieft werden sollen.

Ausgangspunkt war ein Blick auf die bisherige Entwicklung der einzelnen Stiftland-Gemeinden und auf ihre aktuelle Situation. Gleichzeitig wurden die Stärken und Schwächen als Gesamtraum betrachtet und Chancen für die künftige Entwicklung identifiziert. Dabei kristallisierten sich Themen wie Erzeugerregion, Ernährung und Gesundheit sowie Tourismus und Spiritualität als Kompetenzfelder des Stiftlandes heraus, während die Wahrnehmbarkeit der Region und ihrer Kompetenzen als Schwäche ausgemacht wurde.

Klare Strategien


Bei der anschließenden Betrachtung der übergeordneten Entwicklungen und Trends, denen das Stiftland ausgesetzt sein wird und zu denen der demografische Wandel mit seinen Herausforderungen für die Region ebenso zählt, wie die Digitalisierung mit ihren Chancen, konnten die Teilnehmer den strategischen Handlungsbedarf abstimmen, der im Rahmen der interkommunalen Kooperation anzugehen ist.

Mit seinen authentischen Themen und Potenzialen wie Landschaftserlebnis, Wasser, Vulkanismus und sakrale Landschaft habe das Stiftland beispielsweise im Bereich Tourismus sehr gute Voraussetzungen, um gemeinsam ein Angebot zum Thema "Regeneration und Spiritualität im Stiftland" zu entwickeln. Einig war man sich auch darüber: Die Historie des Stiftlandes und seine Funktion als Erzeugerregion mit hoher Kompetenz beim Thema "gesunde Lebensmittel aus einer gesunden Region" eröffnen Chancen im Wachstumsfeld Gesundheit und Ernährung. Eine gemeinsame Bedarfsplanung und Angebotsentwicklung biete die Chance dem demografischen Wandel in der Region, beispielsweise bei den Bereichen der Daseinsvorsorge, zu begegnen und innerhalb des Stiftlandes gemeinsam neue Lösungen, etwa bei der haus- und fachärztlichen Versorgung zu finden und umzusetzen.

Weitere Handlungsfelder, in denen eine gemeinsame Vorgehensweise abgestimmt werden soll, betreffen die Innenentwicklung und Revitalisierung der Stadt- und Ortskerne, bei denen die Kommunen eine aktive und lenkende Rolle einnehmen müssen, sowie die Wegeinfrastruktur. Bei weiteren Treffen wird nun bis zum Jahresende in den einzelnen Handlungsfeldern eine gemeinsame Strategie und Vorgehensweise erarbeitet.
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