Jahresversammlung der KSRK Hohenthan
Es fehlt einfach der Nachwuchs

Vermischtes
Bärnau
19.03.2016
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In der Bevölkerung das Verständnis für die Bundeswehr wecken ist eine der wichtigen Aufgaben der Krieger-, Soldaten- und Reservistenkameradschaften. Auch gehört es dazu, sich öffentlich dazu zu bekennen.

Hohenthan. Im Schulungsraum der Alten Schule fand vor kurzem die Jahreshauptversammlung der Krieger-, Soldaten- und Reservistenkameradschaft der Pfarrei Hohenthan statt. In seinem Bericht zählte Vorstand Siegfried Walter aktuell 71 Mitglieder bei der Kameradschaft, davon 16 Reservisten, 52 passive und drei fördernde Mitglieder. Für die Zukunft hoffte Walter die Mitgliederzahl weiter steigern zu können. "Trotzdem haben wir alle unsere Aufgaben mit Bravour bewältigt".

Bei den Aktivitäten erinnerte Walter an den Besuch bei Veranstaltungen kirchlicher und weltlicher Vereine in der Großgemeinde Bärnau und im Landkreis. Als ein Schmuckstück unseres Ortes" bezeichnete Walter das Kriegerdenkmal. Hier dankte er vor allem dem Heimatverein für die Blumenbepflanzung und den Familien Meindl für die Pflege und Sauberhaltung des Ehrenmales. Der Vorstand dankte auch allen Sammlern für die Kriegsgräberfürsorge, bei der wiederum ein stolzes Ergebnis zustande kam. 2. Organisationswart Engelbert Träger berichtete unter anderem von der Ehrenwache zum Volkstrauertag. Leider hätten dabei nicht alle notwendigen Posten, wie Fahnenträger oder Böllerschütze, belegt werden können. Dadurch, dass die Wehrpflicht weggefallen ist, werde es zusehends schwerer bestimmte Aufgaben der Reservisten personalmäßig durchzuführen. Träger: "Es fehlt einfach der Nachwuchs." Weiter hoffte Träger, dass es mit dem KK-Schießen in diesem Jahr wieder besser voran gehe. Aber ohne Schießleiter sei kein eigener Schießbetrieb möglich.

2. Bürgermeister Michael Schedl bedankte sich bei der KSRK für die aktive Teilnahme an vielen Einsätzen. "Das ist auch eine gute Basis für gemeindliches Leben." Denn es bleibe von Bedeutung, an diese unsinnigen Kriege mit unzähligen Opfern zu erinnern, aus denen damals Not und Elend entstanden sind. Zur Zeit habe man die längste Friedensperiode, die Deutschland je hatte, stellte BKV-Kreisvorsitzender Anton Hauptmann heraus. Das sei eine große historische Leistung, auch Dank der guten Bündnispolitik.

Ehrungen


Es gelte vor allem auch, die ideellen Werte vergangener Soldatentradition zu bewahren und zu beschützen und sich zur Geschichte zu bekennen. Werte, die auch der heutigen Generation zu Gute kommen. Für langjährige Mitgliedschaft im Verein dankten BKV-Kreisvorsitzender Hauptmann und 2. Bürgermeister Schedl. Seit 10 Jahren im Verein ist Christian Zeitler, seit 20 Jahren Jürgen Fischer, seit 30 Jahren Martin Heldwein, Michael Meister und Raimund Walter.

Erfolgreiche Schützen


Mit Jürgen Fischer, Josef Frank, Albert Hecht und Engelbert Träger, nahm die Krieger-, Soldaten- und Reservistenkameradschaft am BKV-Landesschießen teil. Geschossen wurde dabei mit dem KK-Gewehr und GK-Repetiergewehr in der Einzel- und Mannschaftswertung. In der Mannschaft (Jürgen Fischer, Josef Frank und Engelbert Träger) erreichte die Kameradschaft einen hervorragenden 5. Platz.
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