Jahresversammlung des OWV Thanhausen
Am Gaisbühl weiter im Einsatz

Vermischtes
Bärnau
24.03.2016
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Viel Arbeit steckt der Waldverein in eine lebenswerte Heimat. Ausholzen, Treppenbau oder das Restaurieren eines Marterls gehören dazu.

Thanhausen. Bei der Jahresversammlung des OWV Thanhausen listete Vorsitzender Bernhard Schwamberger die zahlreiche Arbeitseinsätze auf. Der Zweigverein zählt aktuell 229 Mitglieder und vier Ehrenmitglieder, und die leisten enormes Arbeitspensum. Der Schwerpunkt der Arbeitseinsätze lag laut Schwamberger bei der Neugestaltung des Gaisbühls.

In seiner Rückschau erinnerte Schwamberger unter anderem an das Maibaumaufstellen, das Martinsspiel oder die Teilnahme an den Feierlichkeiten zur 800-Jahrfeier. Als Ausblick gab Schwamberger bekannt, dass in diesem Jahr das Projekt "Gaisbühl" weiter vorangetrieben werden soll. "Da ist noch einiges zu machen", so Schwamberger.

Berichte der Warte


Interessante Einblicke in die Arbeit des Vereins, die eigentlich immer im Hintergrund stattfindet, gaben die Fachwarte mit ihren Berichten. Bankwart Willibald Schwägerl berichtete von den Sitzgelegenheiten, die er rund ums Dorf aufgestellt und im Winter wieder abgebaut hatte. Wanderwart Willibald Sladky gab bekannt, dass bei den einzelnen Wanderungen 91 Personen dabei waren. Eine Wanderung sei auch mit dem Auto unternommen worden. Ziel war hier die KZ-Gedenkstätte in Flossenbürg.

Markierungswart Gerald Helm berichtete, dass die immer wieder marode werdenden Hinweisschilder jetzt umgerüstet würden. Die neuen Tafeln seien aus Materialien, die weniger witterungsanfällig sind. Vogel- und Naturschutzwart Hubert Schwamberger berichtete vom Vogelbestand in den durch den Verein aufgestellten Nistkästen. Er bedankte sich bei Thomas Schabner, der ihm seit 20 Jahren zur Seite steht.

Eine stattliche Zahl an Ehrungen nahmen dann Vorsitzender Schwamberger und Bürgermeister Alfred Stier vor. Das Ehrenzeichen in Bronze für 15-jährige Vereinszugehörigkeit erhielten Rita Hecht, Lucia Meierl und Gerhard Hecht. Entschuldigt hatten sich Michael Kastner und Bernd Franz. Das Ehrenzeichen in Silber für 25-jährige Mitgliedschaft erhielt Birgit Schuller. Auch sie war entschuldigt.

Neues Ehrenmitglied


Für 50-jährige Mitgliedschaft erhielten Gisela Heldwein, Hans Heldwein und Michael Heldwein (sen.) eine Urkunde. Bernhard Birkner, Max Heldwein und August Schedl wurden für 60-jährige Mitgliedschaft geehrt. Die Ehrenkachel für seine Tätigkeit wurde an Gerald Helm verliehen. Die silberne Verdienstnadel (für besondere Verdienste) erhielt Thomas Schabner. Die Goldene Verdienstnadel wurde an August Schedl und Sieglinde Friedl verliehen. Eine besondere Ehre wurde Josef Hecht zuteil. Aufgrund seiner langjährigen Tätigkeit im Verein, insbesondere 18 Jahre als Schriftführer, wurde Hecht zum Ehrenmitglied ernannt.

Bürgermeister Alfred Stier bedankte sich bei den Verantwortlichen des Vereins für die geleistete Arbeit bei der Brauchtumspflege aber auch für die Pflege des Kriegerdenkmals und einiges mehr.

Bevor der Abend mit einem Bildervortrag über das abgelaufene Vereinsjahr endete, stellte Georg Sollfrank die Frage, ob man die Arbeitseinsätze des Vereins nicht per E-Mail steuern könnte. Laut Schwamberger ist der Verein schon auf der Suche nach einer geeigneten Person, die sich auch um eine Homepage kümmern soll.
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