Josef Rösch neues Ehrenmitglied des OWV
Ein vorbildlicher Mitarbeiter

Josef Rösch wurde zum Ehrenmitglied des OWV Bärnau ernannt. Bei der Generalversammlung wurden zudem treue Mitglieder ausgezeichnet. Im Bild (hinten von links): Hauptvereinsvorsitzender Armin Messner, Josef Rösch, Bürgermeister Alfred Stier und Peter Frötschl (40 Jahre Zugehörigkeit) sowie (vorne von links) Marianne Kropf, Ingrid Leser und Maria Luise Frötschl (jeweils 40 Jahre Mitgliedschaft). Bild: hfz
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Bärnau
15.04.2016
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Bei der Pflege von Brauchtum und Tradition leistet der Oberpfälzer Waldverein vorbildliche Arbeit. Einer, der sich seit Jahren in besonderer Weise engagiert, ist Josef Rösch. Dafür wurde er jetzt zum Ehrenmitglied ernannt.

Bei der Generalversammlung des OWV wurden treue und verdiente Mitglieder ausgezeichnet. Für 40 Jahre: Maria-Luise und Peter Frötschl, Edeltraud Kraus, Marianne Kropf und Ingrid Leser. Die Urkunde nachgereicht wird Karl Bittner, Siegfried Kumeth und Gerda Stier.

Festschrift erstellt


Bei dem Treffen im Landgasthof "Zum Kalt'n" wurde Josef Rösch zum Ehrenmitglied ernannt. Der Verein würdigte damit seine Jahrzehnte lange, zuverlässige und vorbildliche Mitarbeit im Oberpfälzer Waldverein. Rösch hat die 100-jährige Geschichte des Zweigvereines in einer Festschrift dokumentiert. "Er weiß, wo man was finden kann und kennt den Verein am besten", beschrieb Vorsitzende Ingrid Leser die Arbeit von Rösch.

In ihrem Tätigkeitsbericht erinnerte Ingrid Leser nicht nur an die vielen Aktivitäten des Vereins. Leser dankte auch allen Mitgliedern für ihre Unterstützung. Besonders hob sie die Arbeit von 2. Vorsitzenden Stefan Schiener heraus, der sich auch um die Belange des Wander- und Markierungswartes, der im OWV Bärnau nicht besetzt ist, zusammen mit Martin Jungmann kümmert. Bei den Veranstaltungen ging Leser auch auf die Blockhütte ein. Vereine, die gerne mal dort feiern wollen, seien willkommen. Bei den Aktionen kündigte Ingrid Leser an, dass die Nepomukstatue einen neuen Standplatz an der Brücke Geschichtspark/Goldene Straße bekommen soll. Am derzeitigen Standort wächst die Statue ein. Weiter will der Verein den Nurtschweg im Bereich Bärnau überprüfen. Durch die Umgehungsstraße hätten auch einige Wanderwege neu markiert werden müssen.

Feldkreuze fotografieren


An die Mitglieder richtete Ingrid Leser die Bitte, bei ihren Spaziergängen Marterl, Feldkreuze oder einen Bildstöcke zu fotografieren. Die Bilder mit Standortangabe und Text sollten an sie selbst oder Josef Rösch weitergegeben werden. "Wir wollen eine neue Bestandsaufnahme machen".

Die große Wandertafel am Steinberg und einige Hinweisschilder müssten erneuert werden. Derzeit werden Angebote eingeholt, dann werde man entscheiden, ob die Tafeln aus Holz oder Kunststoff gefertigt werden. Die am Obelisken am Steinberg gestohlene Bronzetaube sei durch eine Granitkugel ersetzt worden. Die Vogeltränke oberhalb der Steinbergkirche, so fuhr die Vorsitzende fort, hätte seit längerer Zeit kein Wasser mehr. Zweiter Vorsitzender Stefan Schiener hat mit der Stadt vereinbart, dass überprüft wird, ob die Quelle versiegt ist, oder ab die Zuleitung eingewachsen ist. Weiter müsste die Unterstellhütte an der Grenze ausgebessert werden. Ingrid Leser bedauerte auch, dass wieder mehr Unrat einfach in der Natur entsorgt wird. "Die Natur ist aber keine Abfallhalde und darf es auch nicht werden." Die Vorsitzende schlug daher vor, gezielt mit einer Aktion "Rama dama" , an der alle Vereine teilnehmen sollten, auf diese Unsitte aufmerksam zu machen.

Wanderung und Konzert


In einem Ausblick nannte die Vorsitzende das Altstadtfest, den Heimatabend beim Bergfest oder die Beteiligung beim Ferienprogramm (evtl. Fahrt nach Pilsen in den Zoo). Der Vereinsausflug soll nach Coburg führen, die Herbstwanderung zusammen mit Kolping unter dem Motto "Kirche und Wirtshaus" nach Ellenfeld erfolgen. Im Plan steht wieder das Adventkonzert.
Weitere Beiträge zu den Themen: OWV Bärnau (2)Vorsitzende Ingrid Leser (1)
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