Kaisertheater zum Geburtstag

Die bayerisch-tschechische Schauspielgruppe aus Bärnau und Tachov beim Besuch in Stríbro. Bild: awo
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Bärnau
15.09.2016
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Der Kaiser schaut nicht alle Tage in Stríbro vorbei. Freilich war Karl IV. nicht persönlich gekommen, denn der König von Böhmen wäre heuer 700 Jahre alt geworden.

/Stríbro (Mies). Der 700. Geburtstag von Kaiser Karl IV. wird mit einer Vielzahl an Veranstaltungen in der Tschechischen Republik gefeiert. Derzeit ist die Bayerisch-Tschechische Landesausstellung in Prag zu sehen, und viele Kommunen beteiligen sich am grenzüberschreitend stattfindenden Begleitprogramm. So machte die bayerisch-tschechische Schauspielgruppe aus Bärnau und Tachov mit dem "Kaisertheater an der Goldenen Straße" Halt in der tschechischen Nachbarstadt Stríbro.

Mit Theatergruppe


Mit einem grenzüberschreitenden Begleitprogramm leistet der Geschichtsparkträgerverein Via Carolina e.V., unterstützt von einer Vielzahl an Kommunen, einen wichtigen Beitritt zum Gelingen. Mit historischen Handelswagen, Geleitschutz und der Theatergruppe, bestehend aus Darstellern des Kultur- und Festspielvereins Bärnau und den Komödyjanti aus Tachov, war man in Stríbro zu Gast und gab vor dem historischen Rathaus ein Gastspiel. Bürgermeister Karel Lukes begrüßte die Akteure und freute sich, dass im Rahmen der "European Heritage Days", dem Tag des offenen Denkmals, der Auftritt der historischen Gruppe in der Stadt an der Goldenen Straße möglich geworden war. Auch Senator Miroslav Nenutil ließ es sich nicht nehmen, am Marktplatz den Gästen einen Besuch abzustatten. Mit dem Einzug der Gruppe mit Kaiser Karl IV., der Aufführung zweier Episoden des "Kaisertheaters", Informationen zum historischen Handelswagen sowie dem Geschichtspark Bärnau-Tachov konnte die Theatergruppe mit Projektmanagerin Ida Petioka und Vorsitzenden Alfred Wolf den Besuchern einen Einblick in die Aktivitäten des Begleitprogramms zur Landesausstellung geben. Gefördert vom Bayerischen Kulturfonds und dem deutsch-tschechischen Zukunftsfonds war das interkommunale Begleitprogramm überhaupt möglich geworden.
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