Mit Containern zum Einsatz

Noch gibt es im Landkreis kein TSF "Logistik". Für die Anschaffung der Feuerwehr Thanhausen hat der Stadtrat Bärnau 20 000 Euro bewilligt. Im Bild ein vergleichbares Fahrzeug, das durch eine Hebebühne mit speziell ausgestatteten Container bestückt werden kann. Bild: Fa. Hensel
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Bärnau
10.06.2016
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Für den Brandschutz gibt sich der Stadtrat einmütig, wenn auch im Vorfeld durchaus Diskussionen stattgefunden haben. Doch das TSF "Logistik" hat die Wogen geglättet. Die Wehr aus Thanhausen erhält dazu 20 000 Euro Stadtzuschuss.

Ein immer reparaturanfälliger "Altbestand" belastet auch die Kasse der Feuerwehr Thanhausen. Das vorhandene Tragkraftspitzenfahrzeug stammt aus dem Baujahr 1988 und hat allein in den vergangenen sechs Jahren Kosten von rund 8200 Euro verursacht. Deshalb hat sich die Wehr zu einem Neuerwerb entschlossen - und sich viele Gedanken über Art und Finanzierung des Fahrzeuges gemacht.

Herausgekommen ist eine Novität im Landkreis: Ein Tragkraftspritzenfahrzeug "Logistik". Der Transporter mit Kastenaufbau kann ein außergewöhnliche Vielseitigkeit aufweisen. Per Hebebühne können verschiedene, für die Einsätze speziell bepackte Container, in das Fahrzeug verladen werden. Ein Vorteil an dieser Version: Das TSF-L kann mit dem Pkw-Führerschein (früher 3) gefahren werden. Auch kann die vorhandene Tragkraftspritze eingebaut werden. Ein Atemschutz ist nicht vorgesehen.

Eine Top-Lösung


Für das neue Fahrzeug rechnet die Wehr mit einem Preis von rund 105 000 Euro. An Förderung gibt es dazu 42 000 Euro, schreibt Roland Heldwein in seiner Funktion als Vorsitzender der Feuerwehr in dem Zuschussantrag an die Stadt. Bei den verbleibenden Kosten kalkuliert die Wehr mit 33 000 Euro Eigenmitteln 5000 Euro aus dem Verkauf des alten Fahrzeugs, 5000 Euro Spenden und eben 20 000 Euro von der Stadt.

"Es ist eine Top-Lösung", würdigte Bürgermeister Alfred Stier nicht nur die Fahrzeugwahl, sondern auch die hohe Eigenbeteiligung. Hubert Häring (CFWG) sah in dem TSF "Logistik" eine sachgerechte Lösung. Einzig Marco Donhauser (JWG) stimmte gegen den Beschluss. Der beinhaltet nicht nur den Zuschuss, sondern auch die Vorfinanzierung von 10 000 Euro (Spenden, Fahrzeugverkauf).
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