„Ukulelen“ verabschieden sich

Mit ihren ungewöhnlichen Instrumenten sorgen die fünf Jungs des Endow County Ukulele Orchestra stets für Begeisterung. Beim Abschiedskonzert packten sie zur Musik wieder coole Sprüche und eine originelle Bühnenausstattung dazu. Bild: awo
Vermischtes
Bärnau
06.08.2016
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Coole Sprüche und eine musikalische Bandbreite von Amy Winehouse bis "Phantom der Oper" haben die fünf jungen Stiftländer im Repertoire. Eine Mischung, die auch zum Abschied des Endow County Ukulele Orchestras für stehende Ovationen sorgte.

Eine humorvolle musikalische Bühnenshow der Extraklasse lieferte das "Endow County Ukulele Orchestra" beim Abschiedskonzert auf der Freilichtbühne im Klostergarten. Mit stehenden Ovationen verabschiedete das Publikum nach zwei Zugaben die fünf jungen Stiftländer von der Bühne, die sieben Jahre lang mit ihren hawaiianischen Instrumenten, ihrer Musik, ihren coolen Sprüchen und ihrem Outfit eine Besonderheit darstellten.

Start als Schulband


Von einer Schulband des Stiftland-Gymnasiums mit vier Ukulelen und einem Baß hatte sich das "Endow County Ukulele Orchestra" zu einer gefragten Band weiterentwickelt. Für die Gewinner des Nachwuchsbandwettbewerbs "Weiden tobt" im Jahre 2009 im Jugendzentrum, standen eine Vielzahl an Auftritten am Schafferhof, bei der Weidener Sommerserenade, beim Bürgerfest in Regensburg, in der Münchener Kulturszene, im Bayerischen Fernsehen sowie auf vielen anderen Bühnen auf dem Programm.

Obwohl an verschiedenen Studienorten in ganz Deutschland verteilt, tourten Alexander Franz, Frederik Frank, Julian Mühlmeier, Matthias "Matze" Wolf und Lennart Frank als "die Ukulelen" durchs Land und begeisterten mit ihrem jugendlichen, unbefangenen, locker lässigen "Jack-Johnson-Sound" sowie ihrem Outfit mit Sonnenbrillen und Hüten. Nun ist Schluss, mit einem unvergesslichen emotionalen Abend löste sich die Band auf.

Surfbrett und Hirschgeweih


So brannte das Quartett ein Feuerwerk an coolen Sprüchen und die ganze Palette ihres musikalischen Repertoires ab, selbst bei der Bühnengestaltung mit Surfbrett, alten Wohnzimmermöbeln bis hin zu Hirschgeweihen hatten Jungs alles in die Waagschale geworfen. Arrangements von Songs von Jack Johnson, Amy Winehouse, "Nackert" von LaBrassBanda, aber auch Eigenkompositionen "Surfergirl" und Instrumentalstücke "Fluch der Karibik", "Phantom der Oper" gaben die "Ukulelen" zum Besten, dazwischen immer humorvolle Geschichten aus ihrer Musikerkarriere.

Begeistert ging das Publikum mit bei "Macklemore's" Hip-Hop-Song "And we dance", aber auch bei "Born to be wild" aus Easy Rider, ein tolles Finale einer jungen Band, die schon ein besonderer "Farbtupfer" in der Musiklandschaft war.
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