Weg mit den Sorgen

Kathrin Karban-Völkel ermunterte die Frauen positiv zu denken. "Halte es mit Menschen, die der Seele gut tun", appellierte die Referentin beim Frauenfrühstück in Schwarzenbach. Bild: Privat
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Bärnau
09.11.2016
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Entrümpeln ist nicht nur im Keller angesagt. Auch der Seele hilft es, wenn bei den Sorgen ausgemistet wird.

Schwarzenbach. Einen enormen Zuspruch erlebte wieder das Frauenfrühstück der Katholischen Landvolkbewegung im Saal des Gasthauses Tretter. Vorsitzende Angelika Franz konnte rund 90 Frauen zu der Veranstaltung begrüßen. Nach einem reichhaltigen Frühstück und einigen kleineren Einlagen begann Referentin Kathrin Karban-Völkel mit ihrem Vortrag "Entrümpeln vom Dach bis zum Keller, von Leib und Seele."

Entrümpeln, so gestand die Religionspädagogin aus Kemnath-Stadt, sei ihre "ganz große Liebe". "Denn wer entrümpelt, wirft Ballast ab und sorgt für Ordnung." Die Referentin lud die Frauen zum Spaziergang in den eigenen Keller ein - dort, wo in all den Jahren viele Dinge abgestellt wurden. Jeder habe in der Wohnung eine Art "Grusch-Schub" oder gar "Grusch-Schrank". Ihre Tipps waren alltagsnah und aus dem Leben gegriffen: Alle drei Jahre "Ausmisten" in Haus und Hof, aber nur, wenn man auch Lust darauf hat - und erst nach dem Kauf eines Müllsacks, bei dem die Schnur zum Verschließen bereit liegt. "Machen Sie sich bewusst: Ganze 20 Prozent ihres Kleiderschrank-Inhalts tragen sie 80 Prozent ihrer Zeit. Das Entrümpeln gelte aber nicht nur für Gegenstände: "Zu 80 Prozent machen wir uns Sorgen um Kleinigkeiten, nur zwei Prozent sind echte, begründete Sorgen". "Also, weg mit den Sorgen, positiv denken", ermutigte die Mutter von drei Kindern. "Hör auf, dich über Menschen zu ärgern, die du nicht magst! Halte es mit Menschen, die der Seele gut tun!" Unsere Seele brauche auch eine gute Lebenseinstellung. Dazu gehört auch Trauerarbeit, Frieden stiften und vergeben. Vor dem Einschlafen sollte man an Schönes denken. "Den Sinn des Lebens findet man nicht in negativen Gedanken, sondern im Vertrauen auf Gott", betonte die Referentin.

Die Frauen dankten ihr mit begeisterten Beifall und konnten wertvolle Anregungen mit nach Hause nehmen.
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