18 Verletzte in Mittenwald - Ermittlungen laufen
Blitzunfall in Bundeswehr-Camp

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Bayern
24.07.2015
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Nach dem Blitzunfall mit 18 ins Krankenhaus nach Garmisch-Partenkirchen gebrachten Soldaten hat die Bundeswehr interne Ermittlungen eingeleitet. Der Vorfall werde untersucht, sagte der Kommandeur des in Mittenwald stationierten Gebirgsjägerbataillons 233, Marc-André Walther, am Donnerstag.

Allerdings seien die Vorschriften bei Heranziehen eines Gewitters eingehalten worden, erläuterte der Kommandeur: Funkgeräte seien ausgeschaltet, Waffen aus der Reichweite von Soldaten entfernt worden.

Ein Blitz hatte am Mittwoch auf einem Truppenübungsplatz nahe Mittenwald in ein Biwak - ein Lager im Freien - eingeschlagen. Fünf Soldaten waren nach den Angaben "unmittelbar von dem Blitz betroffen" und wurden nach der Erstversorgung ins Klinikum gebracht. Sie seien entgegen ersten Angaben aber nicht schwer, sondern leicht bis mittelschwer verletzt worden, sagte Walther. 13 weitere Auszubildende im Alter zwischen 18 und Anfang 20 kamen zur Beobachtung ebenfalls ins Krankenhaus. Die meisten von ihnen sollten aber noch am Donnerstag entlassen werden.

Übung beendet

Die Übung wurde wegen schlechten Wetters abgebrochen, wie Marc-André Walther weiter berichtete. Die Polizei ermittelt nicht zu dem Blitzunfall. An dem Einsatz waren 17 Rettungsfahrzeuge unter anderem aus dem benachbarten Tirol und zwei Hubschrauber sowie mehrere Helfer der Bergwacht beteiligt.
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