200 tote Vögel im Koffer geschmuggelt

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Bayern
30.10.2014
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Rund 200 tote Feldlerchen und Wiesenpieper, verpackt in Plastikbeutel, haben Zöllner am Münchner Flughafen im Koffer eines Mannes gefunden. Wie ein Sprecher des Zollamtes am Mittwoch mitteilte, gab der Italiener (65) an, die Singvögel in Rumänien getötet zu haben. Die erlegten Vögel wollte der Hobby-Jäger mit in seine Heimat nehmen, um sie mit seiner Familie zu verspeisen. Da wildlebende Vögel in der EU geschützt sind, beschlagnahmten die Beamten die toten Tiere und leiteten ein Strafverfahren ein. Dem Mann droht eine Geldstrafe von mehr als 1000 Euro. Der Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) spricht von einem regelrechten "Jagdtourismus": Hunderttausende Vögel würden jedes Jahr in Koffern illegal von Osteuropa nach Italien gebracht.
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