3000 Euro Strafe wegen exhibitionistischer Handlungen
Reitlehrer verurteilt

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Bayern
28.01.2015
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Ein mittlerweile 59-jähriger Mann aus dem Landkreis Bayreuth soll Ende 2013 seiner Reitschülerin eine "Überraschung" versprochen haben. Tatsächlich hat die damals 15-Jährige sicherlich nicht damit gerechnet, was dann geschah. Nachdem das Mädchen sich unter dem genannten Vorwand in die Wohnung des Angeklagten locken ließ, soll sich der Mann entblößt und selbst befriedigt haben.

Am Montag wurde der 59-Jährige vom Landgericht Bayreuth wegen exhibitionistischer Handlungen zu einer Geldstrafe in Höhe von 100 Tagessätzen à 30 Euro, also insgesamt 3000 Euro, verurteilt. Das bestätigte Gerichtssprecher Jochen Götz. "Der Angeklagte war von Anfang an und voll umfassend geständig, so dass keine Zeugen vernommen wurden", so Götz. Anzeige hatte demnach die Mutter des Mädchens erstattet.

Vom Gericht sei insbesondere der Umstand berücksichtigt worden, dass der Angeklagte nicht vorbestraft war. Die Entscheidung sei nicht rechtskräftig. Die Staatsanwaltschaft teilte auf Nachfrage allerdings mit, dass sie nicht plant, Rechtsmittel einzulegen.
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