Aggressionen bei Pfändungen

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Bayern
17.04.2015
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Die Aggression von Schuldnern gegenüber Gerichtsvollziehern wächst. Immer öfter würden Gerichtsvollzieher beleidigt, zu erpressen versucht oder in ihrer Arbeit behindert, sagte der Münchner Amtsgerichtspräsident Reinhard Nemetz bei der Vorstellung der Jahresbilanz am Donnerstag. 76 800 Vollstreckungen hatten die 95 Gerichtsvollzieher in und um die Stadt München im Jahr 2014 durchzuführen, darunter 1452 Räumungen und 335 Versteigerungen. Dabei kommt es laut Nemetz immer häufiger zu - vor allem auch verbalen - Übergriffen auf die Gerichtsvollzieher. Das seien Angriffe auf den Rechtsstaat, weil so Zwangsvollstreckungen verhindert werden sollen, betonte Nemetz. Im vergangenen Jahr seien aus diesem Grund 30 Strafanzeigen gestellt worden, in diesem Jahr bisher bereits 17 Anzeigen.
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