Angeklagter bestreitet Missbrauch

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Bayern
21.10.2015
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Im Prozess um schweren sexuellen Missbrauch eines Kindes hat in Memmingen der Angeklagte (57) die Vorwürfe bestritten. "Das entspricht alles nicht der Wahrheit", sagte er am Dienstag zum Prozessauftakt vor dem Landgericht. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann vor, sich vor elf Jahren in der Wohnung seiner damaligen Lebensgefährtin wiederholt an deren damals zwölfjährigen Sohn vergangen zu haben. Innerhalb eines halben Jahres soll es bis zu zweimal pro Woche zu sexuellen Übergriffen gekommen sein. Angeklagt sind 39 Fälle. Die Anschuldigungen könne er sich nicht erklären, sagte der Angeklagte, der seit Anfang 2015 in Untersuchungshaft sitzt. Während der etwa fünfjährigen Beziehung mit der Mutter habe er zu deren Sohn und Tochter ein normales Verhältnis gehabt. "Ich habe noch nie einem Kind etwas angetan", versicherte der Mann, der drei eigene Kinder hat. Erst im Juli 2014 erstattete das mutmaßliche Opfer Anzeige. Die Mutter will laut Aussage von den Taten nichts gewusst oder geahnt haben.
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