Babymord Bad Alexandersbad: Acht Jahre Haft gefordert
"Niedere Beweggründe"

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Bayern
22.11.2014
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Eine wegen Mordes an ihren beiden Babys angeklagte Mutter soll nach dem Willen der Staatsanwaltschaft zu acht Jahren Haft verurteilt werden. Oberstaatsanwalt Reiner Laib sagte am Freitag vor dem Landgericht Hof, die 53-Jährige habe aus niederen Beweggründen ihre Kinder vor mehr als 25 Jahren sterben lassen. Sie habe ihren Lebensstandard wegen zweier weiterer Kinder in Gefahr gesehen. Auf die Forderung nach einer lebenslangen Haftstrafe verzichtete Laib. Verteidiger Jürgen Schmidt forderte einen Freispruch. Er zitierte ähnliche Fälle, in denen die Justiz auf Totschlag entschied - und der wäre verjährt. Das Urteil soll am kommenden Mittwoch, 26. November, fallen.

Die toten Säuglinge waren im Vorjahr bei Bauarbeiten in Bad Alexandersbad (Landkreis Wunsiedel) entdeckt worden. Die Frau soll die Babys dort vergraben haben.
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