Bamberger Klosterkirche: Einsturzgefahr

Die Kirche St. Michael auf dem Michaelsberg in Bamberg wird auch in den kommenden Jahren für Touristen und Gläubige verschlossen bleiben. Eine großangelegte Sanierung ist notwendig. Bild: dpa
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Bayern
11.02.2015
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Vor 1000 Jahren gründeten die Benediktiner in Bamberg das Kloster St. Michael - doch auch im Jubiläumsjahr bleibt die Kirche mit ihrem weltberühmten Deckengemälde, dem "Himmelsgarten" wegen Einsturzgefahr gesperrt. Schon seit 2012 darf niemand mehr den Innenraum betreten. Die Schäden hätten ihn in einen regelrechten "Schockzustand" versetzt, sagte der auf historische Gebäude spezialisierte Statiker Günter Döhring.

Die Kommune stellt nun 160 000 Euro für erste Sicherungsmaßnahmen bereit, wie eine Sprecherin sagte. Wie viel die Sanierung des zum Unesco-Weltkulturerbe gehörenden Gotteshauses kosten wird, ist unklar. Man müsse mit einem zweistelligen Millionenbetrag kalkulieren. Offen ist auch noch, wann damit begonnen werden kann. Laut Döhring waren es nachträgliche Einbauten aus der Barockzeit, die für den dramatischen Zustand verantwortlich sind.
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