Betreiber: Keine Sicherheitslücke bei U-Bahn

U-Bahn-Fahren in Nürnberg ist nach wie vor sicher. Der vermeintlichen Hackerangriff auf das System war nur eine simulierte Veranschaulichung mit unterstellten niedrigen Sicherheitsstandards. Bild: dpa
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Bayern
20.01.2015
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Der Nürnberger Bus- und Bahnbetreiber VAG hat den Vorwurf zurückgewiesen, die automatisch betriebene U-Bahn habe Sicherheitslücken. Die Leitzentrale der Bahn sei datentechnisch eine Insellösung und daher aus dem Internet gar nicht angreifbar, betonte VAG-Technik-Vorstand Michael Richarz am Montag. Das ARD-Magazin "Report München" hatte über einen Hackerangriff auf die Steuerung der Bahn berichtet. Die Redaktion erklärte am Montag, der Ablauf des Fachkongresses, auf dem der TV-Bericht fußt, sei "vollständig wiedergegeben worden". Richarz hielt dagegen, dass dort sei ein Hackerangriff anhand eines Nürnberger U-Bahn-Modells - allerdings unter niedrigen Sicherheitsstandards - lediglich simuliert worden sei. IT-Experte Marco Di Filippo, auf den sich das TV-Magazin berief, bestätigte diese Angaben.
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