Bewährung für Hilfe zum Suizid

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Bayern
11.12.2014
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Wegen der Tötung seines spastisch gelähmten Sohnes (50) ist ein Rentner (77) vom Landgericht Augsburg zu einer neunmonatigen Bewährungsstrafe verurteilt worden. Die Richter werteten am Mittwoch die Tat als Tötung auf Verlangen. Zuletzt hatte sich der Gesundheitszustand des Sohnes immer mehr verschlechtert. Nach dem Tod der Mutter 2012 verlor er seinen Lebensmut und bat den Vater darum, sterben zu dürfen. Der Rentner setzte sich mit ihm in ein Auto und leitete die Abgase in den Innenraum. Der Notarzt konnte ihn noch reanimieren, der Sohn war bereits tot.
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