Bischof: Homosexualität nicht zwingend angeboren
Osters Ansichten

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Bayern
10.12.2015
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Der Bischof von Passau, der aus Amberg stammende Stefan Oster, bezweifelt, dass Homo- sexualität angeboren ist. Dies sei seiner Ansicht nach "keine gesicherte naturwissenschaftliche Erkenntnis", sagte Oster in einem Interview der "Zeit"-Beilage "Christ & Welt". Sexualität sei nicht einfach nur da. "Wenn ich mir den ganzen Tag Pornos reinziehe, dann verwahrlost meine Sexualität. Wenn ich versuche, Treue zu leben, dann reift meine Sexualität als Liebesfähigkeit." Zugleich räumte Oster ein, dass Homosexualität eine Orientierung sei, die sich "in der Regel" niemand aussuche. Die Kirche wolle die Menschen in allen Lebenslagen begleiten, betonte Oster. Wer jedoch eine Segnung von schwulen und lesbischen Paaren fordere, kehre die geltende Lehre um. Sexualität habe ihren "genuinen Ort in der Ehe zwischen Mann und Frau".
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