Bistum: 147 000 Euro an Opfer gezahlt

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Bayern
14.02.2015
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Das Erzbistum München und Freising hat seit April 2011 an 29 Missbrauchs-Opfer insgesamt 147 000 Euro gezahlt. Das geht aus dem am Freitag veröffentlichten Bericht der externen Missbrauchs-Beauftragten hervor. In elf Fällen sei neben der materiellen Anerkennung auch die Kostenübernahme für Psychotherapien zugesagt worden. Die Vorwürfe beträfen laut den Erkenntnissen überwiegend Fälle aus den 1950er bis 1980er Jahren.

Der letzte habe sich Anfang der 90er Jahre ereignet, so die Rechtsanwälte Ute Dirkmann und Martin Miebach. Generell sei der 2011 von der Deutschen Bischofskonferenz beschlossene Höchstbetrag von 5000 Euro ausbezahlt worden. Einige Täter, bei denen es sich sowohl um Priester als auch um kirchliche Mitarbeiter handele, seien strafrechtlich verurteilt worden, heißt es im Bericht weiter.
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