Bußgeld wegen Fahrt mit Oldtimer-Amphibienfahrzeug
Stoschek muss zahlen

Michael Stoschek. Bild: dpa
Archiv
Bayern
15.10.2015
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Der Brose-Miteigentümer Michael Stoschek muss wegen einer Spritztour mit einem Amphibienfahrzeug auf der Regnitz in Bamberg ein Bußgeld von 200 Euro zahlen. Das teilte eine Sprecherin der Stadt mit. Der Chef der Gesellschafterversammlung des Automobilzulieferers Brose war mit dem Fahrzeug im August zum Volksfest Sandkerwa in der Bamberger Innenstadt erschienen - laut der Kommune hatte er dafür allerdings keine Genehmigung. Ein Zeuge des Vorfalls hatte zudem Anzeige erstattet.

Beim Bußgeld für eine Ordnungswidrigkeit dieser Art habe die Stadt einen Spielraum zwischen 35 und 250 Euro, erklärte die Sprecherin. Medienberichten zufolge hatte Stoschek ein Schwimmfahrzeug des Typs VW166 genutzt, das zwischen 1942 und 1944 für die Wehrmacht gebaut worden war.

Für Aufsehen sorgte der 67-Jährige in den vergangenen Wochen auch wegen eines anderen Fahrzeugs: Am 25. November muss er sich vor dem Amtsgericht Coburg wegen des Verdachts auf Urkundenfälschung und Kennzeichenmissbrauchs verantworten. An einem Sportwagen hatte Stoschek demnach Klebe-Kennzeichen angebracht anstatt normaler Nummernschilder. Dazu hätte er aber eine Ausnahmegenehmigung benötigt. Da er einen Strafbefehl mit einer Geldstrafe von 1,65 Millionen Euro nicht akzeptiert hatte, kommt es nun zur Verhandlung.
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