Drei Todesopfer in den Bergen

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Bayern
13.07.2015
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Während des guten Bergwetters sind am Wochenende in Bayern und Österreich mindestens drei Menschen in den Tod gestürzt, weitere wurden verletzt. Die meisten Unfälle ereigneten sich beim Wandern. Im Karwendel starb am Samstag ein 55-jähriger Bergsteiger aus Niedersachsen. Er stürzte am Gjaidsteig eine 50 Meter tiefe Steilwand hinab und schlug auf einem Geröllfeld auf.

In einem Klettergarten bei Elmau im Wilden Kaiser im österreichischen Bezirk Kitzbühel verlor nach Angaben der Bergrettung am Sonntag ein 43-jähriger Einheimischer den Halt, rutschte in die Tiefe und starb. Der Mann war mit seiner Frau unterwegs und offenbar nicht gesichert.

Eine vermisste Urlauberin aus Frankreich wurde am Samstag in den Stubaier Alpen in Tirol tot geborgen. Die 61-Jährige war alleine von der 2308 Meter hoch gelegenen Dresdner Hütte zur Sulzenauhütte am Stubaier Höhenweg unterwegs und dürfte abgestürzt sein. Ihr Ehemann hatte auf einem Parkplatz gewartet und gegen 17 Uhr Alarm geschlagen.
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