Eisenbahngesellschaft: Bäume bis 2017 zurückgeschnitten
Bahn nicht sturmfest

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Bayern
24.10.2014
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Das Streckennetz der Deutschen Bahn im Freistaat ist nach Ansicht der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) nicht uneingeschränkt sturmfest. Bäume in Gleisnähe würden nicht genug zurückgeschnitten, sagte BEG-Geschäftsführer Johann Niggl am Donnerstag dem BR. "Gerade in den Regionalnetzen, die durch Waldgebiete führen, stellen wir fest, dass wir nicht selten Streckensperrungen haben, weil ein Baum ins Gleis gefallen ist."

Bei dem Sturm am Mittwoch hatten Bäume Oberleitungen abgerissen und Gleise blockiert. Ein Bahnsprecher sagte auf Anfrage, der Rückschnitt an den Hauptstrecken sei weitgehend abgeschlossen. Die Nebenstrecken folgen bis Ende 2017.

Nach BEG-Angaben sind Tempolimits wegen Sturmwarnungen für bis zu 50 Prozent der extern verursachten Verspätungen im Nahverkehr verantwortlich. Laut BR gilt auf 180 Strecken in Bayern bei Sturmwarnung ein Tempolimit von 80 Stundenkilometern. "Geschwindigkeitsreduktionen auf Nebenstrecken führen zu keinen größeren Verspätungen, weil auf diesen Strecken ohnehin langsamere Züge fahren", so der Sprecher.
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