Erfahrungsraum der Geschichte

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Bayern
27.06.2015
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Die Stadt Nürnberg will das ehemalige Reichsparteitagsgelände der Nationalsozialisten zu einem Erfahrungsraum der Geschichte ausbauen. Rund um Zeppelintribüne und Zeppelinfeld im Süden der Stadt sollen erhöhte Aussichtspunkte entstehen, Blickachsen freigeräumt und zusätzliche Infotafeln aufgestellt werden. "Wir wollen die Steine zum Sprechen bringen", sagte Oberbürgermeister Ulrich Maly (SPD) am Freitag.

Zentraler Bestandteil des Konzepts ist die Sanierung der teils baufälligen NS-Bauten, über die seit Jahren heftig gestritten wird. Einige Historiker fordern den kontrollierten Verfall. Maly will den Zustand erhalten, seit April laufen Probe-Sanierungen. Mitte 2016 sollen die Kosten genauer feststehen, erste Prognosen aus dem Jahr 2009 belaufen sich auf 60 bis 75 Millionen Euro.
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