Flaschenpost für Kardinal Marx

Sechstklässlerinnen vom Gymnasium Antonianum im westfälschen Geseke hatten die "Flaschenpost" bei Bauarbeiten im Innenhof ihrer Schule zufällig entdeckt. Kardinal Reinhard Marx nahm sie im Erzbischöflichen Palais in München entgegen. Bild: dpa
Archiv
Bayern
18.06.2015
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Nach 43 Jahren hat der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, eine von ihm einst vergrabene Flaschenpost zurückbekommen. Schülerinnen des Gymnasiums Antonianum in Geseke hatten die Botschaft im Herbst im Schulhof entdeckt. Am Mittwochabend besuchte die Klasse den einstigen Abiturienten in München. Mit seinen Mitschülern hatte dieser 1972 einen Brief in lateinischer Sprache mit den Unterschriften der Abiturienten vergraben. Der Kardinal freute sich: Beim 20-jährigen Abiturtreffen habe er selbst vergeblich nach der Flasche gesucht. Nach bestandenem Abitur habe seine Klasse auf Wagen, gezogen von Traktoren, Honoratioren besucht. "Wir haben jeweils gesungen und Bier oder Schnaps getrunken." Behalten durfte Marx die Botschaft nicht. Mit einem Brief der Sechstklässler und Artikeln über den Fund soll sie wieder vergraben werden.
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