Flüchtling droht mit Suizid auf dem Amt

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Bayern
17.12.2014
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Die Suiziddrohung eines Asylbewerbers im Erlanger Ausländeramt hat am Dienstag einen Großeinsatz ausgelöst. Spezialeinheiten sperrten das Gelände um das Rathaus ab und durchsuchten den 14-stöckigen Rathauskomplex - allerdings ohne Erfolg. Die Polizei löste daraufhin eine Fahndung nach dem 31-Jährigen aus, die jedoch zunächst erfolglos verlief, wie die Polizei Nürnberg mitteilte. Die Ermittler hatten zunächst nicht ausgeschlossen, dass sich der 31-Jährige nach der Drohung in dem Gebäude verschanzt haben und andere Rathausmitarbeiter in Gefahr bringen könnte.

Vorsichtshalber wurde das Rathaus mit rund 600 Mitarbeitern komplett geräumt und für den Rest des Tages geschlossen. Nach Angaben der Polizei hatte der in Erlangen lebende Asylbewerber am Vormittag einen Termin beim örtlichen Ausländeramt. Bei dem Gespräch mit einer Sachbearbeiterin habe der 31-Jährige plötzlich ein Messer gezückt und damit gedroht, sich damit auf der Stelle umzubringen, hieß es.
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