Freund der Tochter attackiert

Archiv
Bayern
24.09.2014
0
0
Ein Familienvater hat vor dem Münchner Schwurgericht zugegeben, den verheirateten Freund seiner Tochter (18) mit einem Messer verletzt zu haben. Er habe den Mann aber nicht töten wollen, verteidigte sich der Landschaftsgärtner zum Prozessauftakt am Dienstag gegen den Vorwurf des versuchten Mordes. Tatsächlich hatte das Opfer bei dem Angriff lediglich zwei Stiche von einem halben Zentimeter Tiefe davongetragen.

Die Tochter des Angeklagten hatte damals eine Affäre mit dem fast doppelt so alten, verheirateten Mann. Deswegen gab es laut Anklage regelmäßig Streit. Eine Auseinandersetzung eskalierte. "Er machte eine Faust, als wolle er mich angreifen", schilderte der Angeklagte, "ich bekam Angst." Mit dem Messer habe er "eine leichte Bewegung gemacht". Dann "merkte ich, dass ich ihn verletzt hatte, das tat mir sehr leid". Laut Anklage mussten Polizisten den 51-Jährigen vom Opfer weg zerren.
Weitere Beiträge zu den Themen: München (6404)Themen des Tages (14863)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.