Fußball-Videos: Zeitungen legen Beschwerde ein

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Bayern
30.04.2015
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Der Streit um Videoberichte von Fußballspielen der Amateurligen eskaliert. Vier Zeitungsverlage gehen jetzt kartellrechtlich gegen den Bayerischen Fußballverband (BFV) vor. Am Mittwoch legten sie bei der Landeskartellbehörde in München Beschwerde ein.

Die Wettbewerbshüter im Wirtschaftsministerium sollen dem BFV untersagen, Lizenzgebühren für Videoberichte zu verlangen. Mit einer Entscheidung rechne er spätestens Anfang Juli, sagte Rechtsanwalt Johannes Weberling. Er vertritt die "Mittelbayerische Zeitung", den "Nordbayerischen Kurier", die "Main-Post" und die Mediengruppe Oberfranken.

Nach dem Willen des BFV sollen die Verlage ihre Bewegtbilder kostenlos der Verbandsplattform bfv.tv überlassen oder 500 Euro pro Spiel zahlen. Die Vereine sollen die Berichterstatter ansonsten per Hausrecht ausschließen. Die Verlage werfen dem BFV vor, die Fußball-Berichterstattung zu monopolisieren.
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